Es scheint die Stunde der „Gören“ zu sein. Greta Thunberg und Carola Rackete treiben den gemeinen „Gutmenschen“ mit der Moral-Mistgabel vor sich her. Keine Forderung ist zu absurd: Nun will die „Schlepper-Kapitänin“ nicht nur, dass Europa alle Flüchtlinge aus Libyen aufnimmt, es sollen auch Klimaflüchtlinge kommen dürfen. 

Ein Kommentar von Laila Mirzo

„Die, die in Libyen sind, müssen dort sofort raus in ein sicheres Land!“, fordert Carola Rackete. Schließlich hätte Europa eine „historische Verantwortung“ wegen der Kolonialzeit in Afrika. Man müsse den 500.000 Migranten, die in Libyen „festsitzen“ würden, bei einer „sicheren Überfahrt“ helfen, meinte Carola Rackete in einem Bild-Interview. Damit sucht die deutsche Kapitänin eine Rechtfertigung für ihre illegalen Aktionen. In Italien  steht ihr noch eine Gerichtsverhandlung bevor, ihr wird Beihilfe zur illegalen Einwanderung vorgeworfen. Ende Juni hatte sie trotz ausdrücklichen Verbots durch die italienischen Behörden, ihr Schiff mit 40 illegalen Migranten an Bord im Hafen der italienischen Insel Lampedusa angelegt.

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Salvini: „Verwöhnte Kommunistin“

Der italienische Innenminister, Matteo Salvini, hatte Rackete eine „Nervensäge“ und „verbrecherische Kapitänin“ genannt, schließlich rammte die Schiffsführerin ein Boot der italienischen Finanzpolizei. Dabei habe sie vor gehabt, so Salvini, fünf italienische Soldaten zu töten. Aufgrund dieser Äußerungen strebt Rackete nun eine Verleumdungsklage gegen Matteo Salvini an. Der stellvertretende Ministerpräsident reagiert darauf via Twitter und Facebook mit der gewohnten Direktheit: „Ich habe keine Angst vor der Mafia, also stellt euch eine reiche deutsche und verwöhnte Kommunistin vor … Küsschen.“

Damit bringt es Matteo Salvini auf den Punkt! Wir haben es bei Carola Rackete und auch bei Greta Thunberg mit realitätsfernen und verwöhnten Gören zu tun. Welche Tragweite ihre Forderungen haben, können oder wollen sie scheinbar nicht abschätzen. Die Medien puschen diese Frauen hoch, von vielen werden sie als moderne Ikonen stilisiert. Gleich christliche Heilige, steht Greta für die Rettung des Klimas und Carola für die Rettung der Flüchtlinge. Bei genauerem Betrachten aber erkennt man leicht, dass die zwei Frontfrauen für eine Bewegung stehen: Massenhysterie! Sie spielen sich gewollt oder ungewollt gegenseitig den Ball zu. Denn die inszenierte Panik um den Klimawandel legitimiert den Exodus der Klimaflüchtlinge in Richtung Europa.

Liebe Greta, liebe Carola!

Die Umwelt wird nicht in Europa zerstört, es sind Länder wie China oder Indien, die den höchsten CO2-Ausstoß haben. Auch ist Plastik kein Problem. Plastik in den Gewässern sehr wohl! Und hier sind es wiederum Flüsse in Asien und Afrika, die das meiste Plastik in die Meere spülen. Europa ist nicht Schuld am Elend dieser Welt! Und ganz ehrlich? Ohne die Kolonialisierung mancher Länder, gäbe es dort wohl bis heute keine Infrastruktur. Wenn diese Länder in Chaos und Krieg stürzen, dann liegt es nicht an Europa, dann liegt es an den korrupten Machthabern, denen die Menschen dort mehrheitlich folgen!