Die erste urkundliche Erwähnung einer befestigten Anlage auf dem heutigen Schlossberg fällt ins Jahr 799. Neben dem Namen „Linze“ findet in diesem Dokument die Martinskirche und ein benachbartes „Castrum“, also eine Burg, Erwähnung. Man wird annehmen dürfen, dass es sich dabei noch um einen Wehrbau aus Holz mit Palisadenwänden handelte, der im Laufe der nächsten Jahrhunderte mehr und mehr zu einer Anlage aus Stein ausgebaut wurde.

Ein Bericht von Dr. Siegfried Pichl

Größere Aufmerksamkeit erhielt das Linzer Schloss aber erst unter Kaiser Friedrich III. (reg. 1440-1493), der Linz zur Residenzstadt und somit zur Hauptstadt des Römisch-Deutschen Reiches machte und viele Künstler und Gelehrte an seinen Hof zog. Unter Friedrich wurden die Burgmauern mit dem heute noch erhaltenen Friedrichstor errichtet. Aus dieser Zeit finden sich auch die ersten Beschreibungen und künstlerischen Darstellungen der Anlage.

+++

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der neu gestalteten „Wochenblick“-Ausgabe mit Themen für ganz Österreich. Jetzt hier GRATIS und UNVERBINDLICH bestellen! Als Mitglied des exklusiven „Wochenblick“-Clubs genießen Sie übrigens ganz besondere Vorteile.

+++