Die Aufnahmen sind vom Dienstag (04.10.16), hunderte Männer marschieren durch Serbien Richtung Ungarn. Ihre Forderungen sind klar und unmissverständlich: „Wir brauchen kein Essen, kein Trinken oder irgendwas… Wir wollen, dass ihr die Grenze öffnet!“

Die jungen Männer im besten Alter haben ein Ziel: Deutschland und Österreich. Durch das Medienecho nach dem Ungarn-Referendum macht sich unter den Einwanderern die Hoffnung breit, dass Ungarn die Grenzen öffnen könnte und somit die Route nach Österreich frei wird. Kroatische und serbische Medien sprechen von tausenden Migranten die sich auf den Weg gemacht hätten.

In zwei Tagen 10.710 Afrikaner

Dazu kommt ein enormer Migrationsdruck aus Afrika. Täglich fischt die italienische Küstenwache tausende Migranten aus Afrika aus dem Mittelmeer und bringt sie ans sichere Festland in Süditalien. Alleine an zwei Tagen seien bei Rettungsaktionen im Seegebiet vor Tripolis 10.710 Einwanderer in Italien angekommen. Gemäß aktuellen Berichten aus Regierungskreisen sind konkret 200.000 Afrikaner in Libyen auf dem Sprung nach Europa.

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