Der Lovetour-"Sex-Bus" tourt künftig nicht mehr durch Österreich.

Der „Lovetour“-Bus verkehrt nicht mehr. 16 Jahre lang tourte das Fahrzeug durch Österreich, um Jugendliche über Sexualität aufzuklären. Doch die Förderungen vom Land Oberösterreich für das Projekt wurden jetzt eingestellt.

Die Aufklärung war speziell für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren konzipiert. Bei der Bustour konnten die Pubertierenden mit ausgebildeten „Sexperten“ eingehende Gespräche führen und umfassende Informationen einholen.

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„Sex-Tour“: Förderungen eingestellt

2002 startete der „Lovetour„-Bus und tourte seitdem munter und fröhlich durch das Bundesgebiet. Zu den Zielen des Projekts gehörte laut dem Projektträger „Proges“ die „zeitgemäße Aufklärung und Beratung zu den unterschiedlichen Themenbereichen der Sexualität für Jugendliche und die Unterstützung der Erziehungsberechtigten und PädagogInnen bei ihren Aufgaben zur sexuellen Aufklärung.“

„HOSI“ traurig

Sichtlich traurig über die Einstellungen der „Sex-Tour“ zeigt sich auf Facebook die Homosexuelle Initiative Linz (HOSI). Laut der Initiative, die auch den OÖ-Ableger des „Cristopher Street Day“ in Form des „linzpride“ -Marschs organisiert, herrschte bis zuletzt ungebremste Nachfrage am Aufklärungs-Bus.

Linke Journalisten traurig

Auch traurig und offensichtlich sauer über die Förderungseinstellung ist der besonders linke Journalist Michael Bonvalot. Er scheint kein besonders großer Fan der schwarz-blauen Landesregierung in Oberösterreich zu sein und macht daraus auch keinen Hehl:

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„Offenbar sind ÖVP und FPÖ der Meinung, dass es für Jugendliche keine altersgerechte Sexualpädagogik geben soll. Das ist Schwarz-Blau“, kommentiert er die Förderungspolitik von ÖVP und FPÖ in Oberösterreich.

Verwüstung verharmlost

Bonvalot ist jener Journalist, der bei den chaosartigen G20-Randalen in Hamburg im vergangenen Jahr die Verwüstung und den Einbruch von randalierenden Demonstranten in eine Rewe-Filiale schlicht als „Öffnung“ Geschäftes bezeichnete.