Gert-René Polli Islamismus
Ex-BVT-Chef Gert-René Polli sorgte mit seinen klaren Aussagen zum BVT-Fall für Aufsehen.

Jetzt warnt auch der ehemalige Chef des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sowie jetzige Sicherheitsberater Gert Polli eindringlich: Islamistisch motivierter Terrorismus stellt die größte Gefahr für die Sicherheit europäischer Staaten dar!

Islamistischer motivierter Terrorismus

Vergangenen Mittwoch fand im Wiener Kursalon Hübner eine Veranstaltung der FPÖ unter dem Titel „Europa im Angesicht des Terrors“ statt.

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Neben dem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sprach dort auch Gert Polli, der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT).

Größte Gefahr für europäische Staaten

Während von Seiten der Mainstream-Medien islamistischer Terror immer wieder relativiert und verharmlost wird, machte Polli als zweiter Redner an dem Abend klar: Islamistisch motivierter Terrorismus stellt die größte Gefahr für die Sicherheit europäischer Staaten dar!

Jihad-Rückkehrer als Bedrohung

Insbesondere die Jihad-Rückkehrer seien eine Bedrohung. In der EU gebe es davon nach offiziellen Schätzungen 3.000, die realen Zahlen seien laut Polli allerdings vielfach höher.

In Österreich, führte er weiter aus, gebe es derzeit 300 als Gefährder eingestufte Personen.

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Überdurchschnittlich viele Gefährder in Österreich

Verglichen mit 700 Gefährdern in Deutschland sei dies anteilig exorbitant hoch. Polli sieht dabei einen „klaren Bezug zur illegalen Migration und fehlgeschlagenen Integration“.

Dass die Attentäter fast aller Anschläge den Sicherheitsbehörden vorher bereits bekannt waren, ist für ihn keine Kritik an den Geheimdiensten. Zum einen würden tagtäglich Anschläge verhindert, zum anderen fehle es an Ressourcen, Kompetenzen und Koordination.