Im Linzer Landhaus stand am Dienstag beim Sicherheitsgipfel die randalierenden Asylwerber am Linzer Hauptbahnhof und in der Linzer Lokalbahn (LILO) im Mittelpunkt. Am Bahnhof sind zukünftig zusätzliche Kameras und ein Leitfaden „Wie verhalte sich mich richtig im Öffentlichen Verkehr“ geplant.

Am gleichen Tag gab es folgende Polizeimeldung, die die Entwicklung leider zu bestätigen schien: „Vier Jugendliche zerschlugen am 11. Februar 2019 gegen 20 Uhr beim Verlassen eines Linienbusses in der Kärntner Straße mit einer Glasfalsche die Trennscheibe im Fahrgastraum. Diese zerbrach.“

Verbesserte Sicherheitskonzepte

„Das Ziel des Runden Tisches ist alle Stakeholder besser zu vernetzen. Darüber hinaus wurden im Zuge der Sitzung einzelne Vorfälle diskutiert und generelle Vorgehensweisen und Gefahren-Hotspots evaluiert. Aufbauend auf dieser Basis sollen einzelne Sicherheitskonzepte umgesetzt werden“, so die Freiheitlichen. Vor allem am Bahnsteig 21 am Linzer Hauptbahnhof und am Busterminal kommt es immer wieder zu Ausschreitungen und Zwischenfällen, so die Bilanz am Sicherheitsgipfel der FP-Landesräte Günther Steinkellner und Elmar Podgorschek.

Mehr Kameras und Freifahrt für Uniformierte

Eine Verbesserung der Sicherheitstechnik mit zukünftigem Kameraeinsatz soll weiters geprüft werden. Der OÖ Verkehrsverbund soll einen Leitfaden „Wie verhalte ich mich richtig im Öffentlichen Verkehr“ erstellen. Als weitere Maßnahme wurde die Gratisfahrt von Uniformierten angedacht. „Feuerwehren, Bundesheerorgane, Polizei, Rotes Kreuz, etc. in Uniform sorgen für Respekt in öffentlichen Verkehrsmitteln und steigern das Sicherheitsgefühl“, meinen Podgorschek und Steinkellner.

Die Landesräte Podgorschek und Steinkellner beim Sicherheitsgipfel im Linzer Landhaus