Regenbogenfahnen und Themen der LGBTQ-Community als zentraler Bestandteil der Fußball-EM – das mag zwar mit dem sportlichen Großereignis nicht wirklich etwas zu tun haben, ist aber symptomatisch dafür, wie zunehmend kleine aber gut organisierte Minderheiten und ihre Lobbys für eine Unwucht im politischen Betrieb sorgen.

Ein Kommentar von Matthias Hellner

Da passt auch dazu, dass im Happy Meal bei Mc Donalds derzeit ein Kinderbuch verteilt wird, welches für „Toleranz und anders sein“ werben will und zugleich Transgender- und Homo-Werbung für Kinder ab 4 Jahren macht. Auch dass die AUA nunmehr auf die Anrede „Damen und Herren“ aus Gendergründen verzichtet und zukünftig „neutrale“ Formulierungen verwendet, mögen viele als kuriose Randnotiz abtun. Es zeigt allerdings auch, wie eine vor allem laute Minderheit die Themen vorgibt und die Öffentlichkeit vor sich hertreibt.

„Diskriminierung“ als Wohlstandsproblem

Dabei stellt sich die Frage, ob es wirklich ein Fall von Diskriminierung ist, wenn nicht jede Rand- und Splittergruppe angesprochen und gesondert bedacht wird. Schließlich soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden, aber muss nicht zwingend seine sexuellen Präferenzen oder seine vermeintliche „Anders-Geschlechtlichkeit“ wie eine Monstranz vor sich hertragen. Und wieso sollten vor allem Kinder bereits mit diesen Themen konfrontiert werden, ohne dass sie danach selbst verlangen? Oder sind wir schon wieder so weit, dass auch die Kleinsten bereits im Sinne einer Ideologie indoktriniert werden, wie etwa in der DDR.

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