Die Corona-Demonstration vom Samstag in Wien erhitzt bei SPÖ, Grünen und Neos die Gemüter. Nachdem eine Regenbogenfahne, mit einem Doppelherz-Symbol auf der Bühne zerrissen wurde, zeigen sie sich empört und drohen mit Anzeigen. Sie verorten darin Homophobie. Wir haben mit Jennifer Klauninger gesprochen. Sie zerriss die Fahne, nachdem sie darauf ein Symbol der Pädophilen-Szene erkannt haben will.

Der Grüne Wiener Gemeinderat Peter Kraus will eine Sachverhaltsdarstellung wegen Verhetzung einbringen. Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) erklärte, dass er sich mit der „LGBTIQ“-Community solidarisiert. Auch die Neos zeigten sich empört und fordern, dass sämtliche öffentliche Gebäude zukünftig die Regenbogenfahne tragen sollen. Gabriele Heinisch-Hosek initiierte eine parlamentarische Anfrage. Sie will vom Innenminister wissen, wieso die Polizei die Demonstration nach dem Zerreißen der Fahne nicht aufgelöst hat. Der rot-grün-pinke Tenor: es handle sich bei der Fahne um eine Regenbogenfahne der Homosexuellenbewegung. Das Verhalten Klauningers sei verhetzend.

Verunglimpft im „medialen Terror“

Jennifer Klauninger ärgert sich darüber, wie sie in den Medien dargestellt wird. Sie fühlt sich verunglimpft: „Zuerst haben sie mich als Rechtsradikale hingestellt, dann als Corona-Leugnerin und jetzt nennen sie mich homophob. Dabei habe ich auch Homosexuelle im Freundeskreis.“ Die würden auch zu ihr stehen. Anders als das deutsche Querdenker-Bündnis. Seitdem der „mediale Terror“ auf sie hereinbreche, habe sie keinerlei Unterstützung seitens der deutschen Dachorganisation erfahren. Mit den Querdenkern möchte sie zukünftig daher nicht mehr zusammenarbeiten, verriet sie Wochenblick im exklusiven Gespräch.

„Das eigentliche Verbrechen ist es, Schwule und Pädophile gleichzusetzen“

Ob ihre homosexuellen Freunde und Freundinnen die Sichtweise roter, grüner und pinker Politiker teilen, dass es sich um einen schwulenfeindlichen Akt ihrerseits gehandelt habe?
„Das eigentliche Verbrechen ist es, wenn die Schwulen mit den Pädophilen gleichgesetzt werden.“, kontert Klauninger. „Die Hersteller dieser Fahne gehören verklagt!“, sei daher das Fazit gewesen, nachdem sich Klauninger mit ihren Freunden über den Vorfall unterhielt.

Corpus Delicti: Diese Fahne wurde auf der Bühne gemeinschaftlich zerrissen

„Ihr seid kein Teil unserer Gesellschaft“

Doch was ist passiert? Nachdem die Mutter zweier Kinder (7 und 8 Jahre) die Fahne auf der Bühne sah, war sie ganz außer sich: aus einem Leitfaden des FBI weiß sie, dass es sich beim Doppelherz-Symbol um ein Erkennungszeichen für Pädophile handelt!

Pädophile Symbole entsprechend des FBI Leitfadens zur Pädophilen-Erkennung

Daraufhin ging alles ganz schnell. Sie sei einfach emotional geworden, erzählt die aufgeweckte Mutter im Gespräch mit Wochenblick. Sie sprach den Herren, der auf der Demo mit einem Schottenrock erschienen war und die Fahne bei sich hatte umgehend darauf an.

Die vermeintlich pädophile Symbolik des Doppelherzes sei ihm nicht bewusst gewesen, soll er daraufhin erklärt haben. Dann habe man sich gemeinsam und spontan dazu entschieden, die Fahne auf der Bühne zu zerreißen.

Die Aktivistin rief dabei: „Ihr seid kein Teil unserer Gesellschaft. Wir müssen unsere Kinder gegen Kinderschänder schützen“.

Klauninger steht zu ihrer Aktion, die sich „niemals gegen Homosexuelle gerichtet“ habe. „Sollte es sich bei der Fahne tatsächlich um eine Schwulenfahne handeln, würde ich das bedauern.“, verriet uns die engagierte Mutter.

So wurde sie zur Corona-Kritikerin

Jennifer Klauninger war eine der ersten Corona-Kritikerinnen in Österreich. Bereits im April trat sie vehement gegen den „Corona-Wahnsinn“ im Zuge einer Demonstration am Ballhausplatz ein.
„Als das mit Corona aufkam, habe ich begonnen, mich einzulesen. Spätestens als ich mich mit der Genauigkeit der PCR-Tests auseinandersetzte, wusste ich, dass da etwas nicht stimmt.“

Sie forschte weiter

Als das Massensterben in Bergamo durch die Medien ging, nahm sie Kontakt zu Freunden in Italien auf, die daraufhin Nachforschungen in Bergamo anstellten. Dabei sollen sie herausgefunden haben, dass bereits vor dem Corona-Ausbruch massenhaft alte Menschen erkrankten. Vor Ort sei man sich damals sicher gewesen: die Alten sind an der zuvor stattgefundenen Impfwelle schwer erkrankt.

Klauninger forschte weiter: „Niemand hat das Virus isoliert, so wie es die Koch’schen Postulate vorsehen. Die wirklichen Symptome sind nicht einmal bekannt.“, kritisiert sie.
Die Maskenpflicht lehnt die gelernte Zahnarztassistentin entschieden ab: „Bereits in meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass Viren in ihrer Beschaffenheit viel zu klein sind, um durch so eine Maske aufgehalten werden zu können.“

Mutig: Klauninger wird Schwulen-Demo die Stirn bieten

Wie geht es weiter? Heute soll anlässlich des Vorfalls eine Homo-Demonstration stattfinden. Sie soll sich gegen Jennifer Klauninger richten. Die mutige Aktivistin lässt sich jedenfalls nicht einschüchtern. Sie wird auf der Demonstration selbst Stellung beziehen.