Der Linzer Hauptbahnhof hat sich in den letzten Wochen und Monaten zu einem Brennpunkt der Angst entwickelt. Regelmäßig kommt es dort zu Verbrechen und Gewaltdelikten.

Vergangenem Mittwoch kam es in der Mc-Donaldsfiliale zu einem Pfeffersprayangriff  mit acht Verletzten („Wochenblick“ berichtete). Just als sich die Situation beruhigt hatte kam es zu einer wilden Massenschlägerei zwischen afghanischen und irakischen Asylwerbern im Alter von 13 bis 23 Jahren. Fünf Verletzte mussten in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden.

Auch gestern um 16:00 kam es wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen irakischen und afghanischen Asylwerbern. Ein 18-jähriger irakischer Staatsbürger begann auf den Kopf eines 20-jährigen afghanischen Asylwerbers einzuschlagen, worauf erneut die Einsatzkräfte gerufen werden mussten.

Immer wieder blutige Angriffe

Erst im Dezember kam es zu einer Messerattacke bei der ein Tschetschene durch vier Iraker verletzt wurde. Auch im November trug ein Afghane seine Religionsstreitigkeiten mit zwei Iranern auf blutige Weise aus. Die Polizei verstärkte zwar die Kontrollen und ihre Präsenz und auch die ÖBB setzt mehr Sicherheitspersonal ein, dennoch blieben positive Ergebnisse noch aus.

Bürger platzt der Kragen

Einer am Hauptbahnhof angestellten Person ist jetzt der Kragen geplatzt: „Diese Angriffe und Pöbeleien nehmen überhaupt kein Ende mehr“, klagt sie. „Täglich muss das Sicherheitspersonal mehrmals einschreiten. Diese Vorfälle kommen jedoch kaum an die Öffentlichkeit.“ Bei den Tätern handelt es sich meist um Jugendliche mit ausländischer Herkunft. Besonders gefährdet ist die Gegend rund um das sogenannte „Kärntner Auge“.

Dem „Wochenblick“ wurde ein Video zugespielt das wieder eine typische „unagenehme“ Situation zeigt, wie sie täglich vor Ort vorkommt.

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