Im Windschatten der weltweiten „Black Lives Matter“-Proteste sind auch abfällige Aussagen über Polizisten wieder ‚in‘. Ein besonders überschießendes Beispiel lieferte eine Journalisten der offen linken taz.

Im Beitrag mit dem Titel „All cops are berufsunfähig“ sinniert Hengameh Yaghoobifarah über die Verwendbarkeit von Polizisten auf dem freien Arbeitsmarkt. Dies im Fall, dass „die Polizei abgeschafft wird, nicht aber der Kapitalismus“. Dabei rattert sie all möglichen Berufsfelder herunter und liefert jeweils Einwände – und schließt mit einem Kracher ab.

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Unterstellt Exekutivbeamten eine Nähe zum Terror

Zunächst unterstellt sie einmal Polizisten eine Nähe zu politischer Gewalt: „Auch der Dienstleistungsbereich sieht schwierig aus. Post ausliefern lassen? Niemals. Zwischen Büchersendung und Schuhbestellung passt immer eine Briefbombe.“ Nicht einmal bei der Pediküre will sie die Beamten Hand anlegen lassen: „Eine Nagelfeile ist eine Waffe.“

Aus ähnlichen Gründe würden Handwerk, Baumärkte und so weiter ausfallen. Und: „Keine Gastronomie wegen Vergiftungsgefahr“. Ja nicht einmal die Bemalung von Keramik traut sie Ordnungshütern zu: „Zu naheliegend, dass sie unter der Hand Hakenkreuz-Teeservice herstellen und sich mit den Einnahmen das nächste Terrornetzwerk finanzieren.“

Will Polizisten auf der Mülldeponie entsorgen

Trieften schon diese Zeilen vor Hass gegen die Polizei und allerlei Verschwörungstheorien über die angebliche Gefährlichkeit der Exekutive, schießt sie am Ende den Vogel ab. Denn da erklärt sie die Beamten einfach zu Unrat: „Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie“.

Und damit meine sie nicht etwa als Mitarbeiter, sondern „auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind.“ Denn, so Yaghoobifarah: „Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten“. Der Artikel gefiel nicht einmal der linkslastigen Leserschaft, es sammelten sich zahlreiche empörte Anschriften gegen den Artikel.

Bislang war die sich selbst als „nichtbinär“ (weder männlich noch weiblich) und trotz heller Haut als Farbige sehende Journalistin so etwas wie der Liebling des linken Haltungsjournalismus. Mit dem vorliegenden Artikel könnte sie den Bogen aber überspannt haben…

Anzeige wegen Volksverhetzung im Raum

Der Gegenwind aus dem eigenen Lager dürfte aber nicht das einzige Ungemach bleiben, das der Journalistin blüht. Denn die deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) legte Beschwerde beim Presserat gegen den unfassbaren Artikel ein.

Deren Chef Rainer Wendt will aber noch weiter gehen. In einem Facebook-Beitrag zeigte er sich über das „üble Machwerk“ entsetzt. Er will deshalb eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Yaghoobifarah stellen.

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