Einen weiteren Ausritt gegen die Pressefreiheit in Österreich hat sich die einschlägig bekannte „erinnerungspolitische Sprecherin“ der SPÖ, Sabine Schatz, geleistet. Nun versucht sie allen Ernstes den Wochenblick und andere freie Medien in die Nähe des fürchterlichen Attentats von Hanau zu rücken!

In der hessischen Stadt Hanau verübte ein offensichtlich geistig verwirrter Mann ein Massaker, bei dem elf Menschen starben. Obwohl der 43-jährige Tatverdächtige als Sohn eines früheren Grünen-Kandidaten sozialisiert wurde, instrumentalisierten Medien und Politiker in Deutschland daraufhin wegen seiner fremdenfeindlichen Aussichten gegen die AfD. In Österreich bekommt der Irrsinn jetzt eine weitere Dimension…

Skandal-Anfrage rückt Wochenblick in Hanau-Nähe!

Denn in einer parlamentarischen Anfrage will die SPÖ-Mandatarin Sabine Schatz vom Innenministerium wissen, ob dieser Kontakte nach Österreich gehabt habe. Dabei fragt sie mit der Gießkanne nach einem Sammelsurium von Gruppierungen, die sie als „rechtsextrem“ sieht, darunter auch Burschenschaften. Doch nicht genug: Denn die umtriebige Mühlviertlerin macht auch erneute Jagd auf alternative Medien.

Dabei zielt Schatz vor allem auf den Wochenblick ab. Sie möchte nämlich ungeniert erfahren, ob der tatverdächtige Tobias R. unser Medium entweder online oder in der Printausgabe las. Dies wohl auch im Wissen, dass keine Zeitung der Welt einen Einfluss darauf hat, wer sie kauft oder gar online liest. Nichtsdestotrotz können wir zumindest ein Abonnement unseres Blattes durch den mutmaßlichen Hanau-Attentäter ausschließen. Auch das Medium „Info Direkt“ wurde in der parlamentarischen Anfrage erwähnt.

Schatz‘ ständige Ausritte gegen alternative Medien

Dass die Sozial-„Demokratin“ wohl eigentlich andere Motive verfolgt, ist keine Neuigkeit. Denn Schatz lässt keine Gelegenheit aus, um gegen unbotmäßige Medien zu hetzen. Im Jahr 2018 etwa skandalisierte sie – ebenfalls über den Umweg des parlamentarischen Interpellationsrechts – den Umstand, dass sechs Medien der freien Publizistik insgesamt 31 Euro aus einem 40.000-Euro-Topf für Google-Werbung des damals blauen Innenministeriums bekamen.

Sie wollte damals sogar wissen, weshalb der Wochenblick, der etwa 10 Euro aus diesen Mitteln erhielt, auf keiner „Blacklist“ des Ministeriums für Werbeschaltungen steht. Dass ihr unsere schonungslose Berichterstattung ein Dorn im Auge ist, zeigte sie nur wenige Monate darauf. Unverblümt forderte sie ein Verbot von Inseraten im Wochenblick. Sie begründete dies damals sogar hochoffiziell daran, dass ihr die vermeintliche Gesinnung einzelner Redakteure nicht zu Gesicht steht!

Der Komplettheit halber: auch, als bekannt wurde, dass sämtliche freie Medien in zweieinhalb Jahren blauer Regierungsbeteiligung zusammen 116.000 Euro aus einem 384-Millionen-Euro-Fördertopf erhielten, war Schatz an vorderster Front der Kritiker…

Seibert kritisiert „Feldzug gegen freie Medien“

Wochenblick-Chefredakteur Christian Seibert erteilt solchen Eskapaden der Skandal-Abgeordneten eine klare Absage. Er fordert, dass die Politikerin „endlich damit aufhört, sich an der Pressefreiheit in Österreich zu vergreifen“. Er werde „weiter alles unternehmen, um diesen Feldzug einer durch parlamentarische Immunität geschützten Berufspolitikerin gegen freie Medien aufzuzeigen“.

Auch einer allfälligen Gesinnungsjagd auf sein Team greift der Linzer vor: „Darüber hinaus werde ich mich schützend vor meine Mitarbeiter stellen, deren Existenzvernichtung diese Person mit ihrem fragwürdigen Handeln zumindest billigt“. Auch generell stellt er die Frage nach der demokratischen Ausrichtung von Schatz. „Personen, die grundlegende Freiheitsrechte nicht respektieren, haben in Parlamenten nichts verloren“, so Seibert abschließend.

Das vollständige Statement des Chefredakteurs:

„Die Skandal-Abgeordnete Sabine Schatz von der SPÖ rückt in einer parlamentarischen Anfrage den Wochenblick in die Nähe des Hanau-Attentäters. Ich fordere, dass diese Politikerin endlich damit aufhört, sich an der Pressefreiheit in Österreich zu vergreifen. Ich werde als verantwortlicher Chefredakteur weiter alles unternehmen, um diesen Feldzug einer durch parlamentarische Immunität geschützten Berufspolitikerin gegen freie Medien aufzuzeigen. Darüber hinaus werde ich mich schützend vor meine Mitarbeiter stellen, deren Existenzvernichtung diese Person mit ihrem fragwürdigen Handeln zumindest billigt. Personen, die grundlegende Freiheitsrechte nicht respektieren, haben in Parlamenten nichts verloren!“