Ist Deutschland ein Paradies für Pädo-Kriminelle? Der deutsche Fußballprofi und ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder (40) wurde rechtskräftig wegen Besitzes und Weitergabe von kinderpornographischem Material verurteilt – zu lächerlichen 10 Monaten auf Bewährung. Ein Skandalurteil, wie nicht nur Ex-Kollegen befinden.

Anfang September 2020 wurde gegen den Fußballstar Anklage erhoben. Zum einen hatte er über „WhatsApp“ Kindersex-Bilder an drei Frauen versendet, zum anderen auf seinem eigenen Handy 297 Dateien mit kinderpornographischen Inhalten besessen. Am 29. April wurde er nach einem Geständnis unter Tränen zu 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Am 3. Mai hat die Staatsanwaltschaft ihre Berufung gegen das Urteil zurückgezogen, da Metzelder auf die Rückgabe seines Smartphones verzichtete. Das Urteil ist somit rechtskräftig und der Pädokriminelle auf freiem Fuß.

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Vergewaltigungsbilder junger Mädchen – darunter sogar ein Kleinkind

Es sind Darstellungen von Kindern, kleinen Mädchen „deutlich unter 14 Jahren“, zu einem großen Teil unter zehn Jahren, die vergewaltigt und missbraucht wurden. Sogar ein Kleinkind soll unter den Opfern sein, deren Leben wohl nachhaltig zerstört ist. „Ich höre auf, mitzuschreiben. Was ich höre, ist zu schockierend. Die Details, die genannt werden, kann man keinem Leser zumuten“, berichtete ein BILD-Reporter vom Prozess.

Seltsame Vaterschaft

Metzelder ist selbst Vater einer 11-jährigen Tochter. Die Mutter des Kindes, Julia G., war zuvor mit seinem Kollegen, dem HSV-Spieler Marcel Janssen liiert. Zuerst war sich die Zeitschrift Gala unsicher, von wem das Kind sei, als G. plötzlich schwanger war. Dann gab Metzelder auf Nachfrage bekannt: „Ja, es stimmt, ich werde Vater. Ich freue mich unheimlich auf das Kind“. Mittlerweile sei er von der Ex seines Kollegen jedoch bereits wieder getrennt gewesen und erklärte weiter: „Selbstverständlich werde ich mich um das Kind kümmern. Weitere Kommentare werde ich aber zu dem Thema nicht mehr abgeben.“ Lange waren die beiden kein Paar, wie das Magazin zwei Monate später zu berichten wusste. Mittlerweile war die kleine Emma auf der Welt, bei der Geburt war Metzelder jedoch nicht dabei. Doch G. erklärt, dass sie überzeugt ist, dass er sich liebevoll um das Kind kümmern werde: „Christoph und ich stehen in Kontakt, er meldet sich regelmäßig. Ich denke, er wird ein liebevoller Vater sein, das hat er trotz allem schon gezeigt.“

So ist der pädophile Verbrecher aufgeflogen

Im August des Vorjahres trat eine Frau, die von Metzelder Kindersexbilder über „WhatsApp“ zugesendet bekommen hatte, an die Bild heran, die sofort die Polizei verständigte. Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen und Anfang September kam es dann zu einer Razzia beim mittlerweile verurteilten Pädo-Kriminellen. Dieser versuchte die Berichterstattung über seinen abstoßenden Fall gerichtlich zu unterbinden, was er allerdings nicht durchsetzen konnte. Vom Zeitpunkt der Razzia an wurde medial breit berichtet.

Pädos als Opfer – ein Motiv mit Tradition?

Diesen Umstand legte die Richterin strafmildernd aus, wie auch seine „aufrichtige und ehrliche Reue“! Nur der „schwerste sexuelle Missbrauch“ wurde von der Richterin als strafverschärfend bewertet. Man fragt sich, welch lapidare Strafe er bekommen hätte, wären die armen, kleinen Kinder nicht derart pervers missbraucht und zugerichtet worden. Die Verharmlosung von sexueller Gewalt gegen Kinder hat in Deutschland eine traurige Tradition, denkt man an die verdrängten Skandale der Grünen ab den 1970er-Jahren. Die Pädophilie-Debatte und der Name Daniel Cohn-Bendit seien an dieser Stelle in Erinnerung gerufen. Selbst auf der „Zensurklopädie“ Wikipedia gibt es hierzu genug nachzulesen. Und auch die zweifelhaften Fakten-Checker von Correctiv können diese Tatsachen nicht ganz wegleugnen.

Dieser Tradition von Verharmlosung und dem Versuch, sich zum Opfer einer verständnislosen Gesellschaft zu machen, folgt auch Metzelder: „Ich habe diese Bilder verschickt, obwohl ich weiß, welches unsägliche Leid gegenüber Kindern hinter jeder einzelnen Datei steckt. Trotz meines sozialen Engagements für Kinder“, soll Metzelder unter Tränen gestanden haben und damit auf seine Tätigkeit als „Schutzengel“ bei der Kinderschutzorganisation Roter Keil angespielt haben. „Ich hinterlasse eine Wunde, die niemals verheilen wird. Damit werde ich für den Rest meines Lebens in der Gesellschaft leben müssen“, wird er in einem geschmacklosen Beitrag auf Sport1 zitiert, der unterschwellig versucht, den Täter zum Opfer zu machen, wie er es selbst mittleidhaschend auch vor Gericht gemacht hatte – mit Erfolg!

Wütende Reaktionen und Kritik an Justiz

„Wer sich gegen Kinder versündigt, muss mit aller möglichen Härte des Gesetzes bestraft werden. … Die Strafe wird dem Vergehen nicht gerecht“, äußerte sich etwa Star-Kicker Lukas Podolski, laut t-online und Model Gitta Saxx kommentierte das Urteil: „Deutscher Rechtsstaat!?! Der Typ hat Kinderpornos verschickt!!! Mir wird’s übel.“ Ganz ähnlich fiel auch das wütende Statement der deutschen Moderatorin Charlotte Würdig aus, die auch in Richtung der deutschen Justizministerin Christine Lambrecht deutliche Worte fand, da Lambrecht härtere Strafen für derartige Fälle von Pädo-Kriminalität angekündigt hatte – aber eben nur angekündigt:

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