Der Fall schockierte im vergangenen Sommer ganz Österreich. Ein 16-jähriger Afghane hatte in Schärding ein 7-jähriges Mädchen sexuell missbraucht und dann noch dessen Vater ins Krankenhaus befördert. Nun saß er in Ried im Innkreis vor Gericht. Das Urteil sorgt für Empörung.

  • Im Vorjahr lockte ein Afghane ein 7-jähriges Mädchen aus Schärding in einen Keller und missbrauchte es
  • Nun wurde der 16-jährige Täter zu 30 Monaten, davon lediglich 10 unbedingt verurteilt
  • Immer wieder zeigt die Justiz bei kriminellen Ausländern besondere Milde
  • Dennoch sind die Hälfte der Gefängnisinsassen Ausländer – bei nur 17 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung

30 Monate wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen lautet das Urteil für den 16-jährigen afghanischen Flüchtling. Wer allerdings glaubt, dass der Täter die zweieinhalb Jahre absitzen wird, irrt. Denn zwei Drittel der Strafe wurden dem Kinderschänder bedingt erlassen. Hinter Gitter muss er also nur für ganze 10 Monate. Zudem wurde dem Afghanen noch eine Therapie verordnet und er bekommt einen Bewährungshelfer zur Seite gestellt. Außerdem muss er auch seinen Wohnort verlegen, da er mindestens 10 Kilometer Abstand zu seinem 7-jährigen Opfer einhalten muss. 500 Euro Schmerzensgeld wurden dem kleinen Mädchen ebenfalls zugesprochen. Weitere Forderungen könnten auf dem Zivilrechtsweg eingeklagt werden.

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Samthandschuhe für kriminelle Ausländer

Da das Schöffengericht unter Auschluss der Öffentlichkeit tagte, können die Gründe für das milde Urteil für den Sextäter nicht nachvollzogen werden. Gemäß § 206 StGB „Schwerer sexueller Mißbrauch von Unmündigen“ wäre auch ein deutliche höheres Strafmaß möglich gewesen, selbst vor dem Hintergrund, dass die Strafe aufgrund des jugendlichen Alters des Täters nach Jugendgerichtsgesetz um die Hälfte herabgesetzt wird. Aber es ist mittlerweile symptomatisch für die Justiz, gerade bei kriminellen Ausländern besondere Milde walten zu lassen.

Ausländerkriminalität übermäßig hoch

Während Bundespräsident Alexander van der Bellen oder auch die Grünen die „humanitäre“ Aufnahme weiterer Afghanen in Österreich fordern, zeigen Fälle wie dieser, die Verwerfungen der unkontrollierten Migration. Dass ein 7-jähriges Mädchen von einem „Nachbarsbursch“ – wie einige Zeitungen vergangenes Jahr beschönigend schrieben, um den Migrationshintergrund verschleiern zu können – in den Keller gelockt und sexuell missbraucht wird oder dass, wie in Wien ein 13-jähriges Mädchen von vier Afghanen zu Tode vergewaltigt wird, führt offenbar zu keinem Umdenken. Dabei zeigen sich die Probleme der Migrationspolitik auch in den Belegungszahlen der österreichischen Gefängnisse. Von insgesamt 8.486 Insassen sind ziemlich genau die Hälfte ausländische Staatsbürger – und das, wo Ausländer lediglich 17 Prozent der in Österreich wohnenden Bevölkerung ausmachen.

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