Mit Spannung wurde das Urteil in diesem Fall erwartet – könnte es doch richtungsweisend sein. Denn mehrere tschechische Eltern hatten den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) im Namen ihrer Kinder angerufen. Ihre Hoffnung, dass dieser die dortige Impfpflicht für insgesamt neun Krankheiten – einschließlich Masern, Mumps und Röteln – als unzulässig aufheben würde, enttäuschte sich allerdings mit dem Richterspruch. 

Damit ist klar: Kindergärten und Kinderkrippen dürfen auch weiterhin Kinder abweisen, wenn diese sich nicht diesen Impfungen verpflichten. Auch die Geldbußen für Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, sind damit rechtmäßig. Die Richter sahen in der Regel keinen gravierenden Verstoß gegen das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. Nun drängt sich die Sorge auf, dass die ordentlichen Gerichte ihren Sanktus auch für eine allfällige Impfpflicht gegen das Coronavirus geben könnten…

 „Gesundheitsschutz“ geht vor Schutz des Privatlebens

Denn der EGMR erkannte zwar an, dass die Impfpflicht einen Eingriff ins Privatleben darstelle. Zumindest im Fall der tschechischen Regelung sei dieser aber angemessen. Denn das Ziel dort sei es, Kinder vor Krankheiten und ernsthaften Gesundheitsrisiken zu schützen. Dies gehe dem Urteil zufolge über Impfungen oder eine natürlich einsetzende Herdenimmunität. Das sei nach Ansicht der Richter in Straßburg im besten Interesse der Kinder.

Kommt am Ende auch Corona-Impfpflicht in Schulen?

Alleine diese Argumentation dürften alle Alarmglocken schrillen lassen. Denn schon jetzt finden sich in einigen europäischen Ländern, darunter Österreich, absurde Zwänge, die auch vor den Jüngsten nicht haltmachen. So wird Kindern hierzulande der Zugang zum Präsenzunterricht verweigert, wenn sie sich nicht dem geltenden Testpflicht-Regime unterwerfen. Besorgte Eltern fürchten sich schon lange davor, dass dies irgendwann auch auf eine Impfpflicht für das Recht auf Bildung herauslaufen könnte.

Momentan stellt sich diese Frage freilich nur äußerst marginal. Die bisher zugelassenen Impfstoffe haben eine Freigabe zur Verimpfung ab 16 bzw. 18 Jahren. Allerdings bahnt sich bereits an, dass demnächst auch Kinder an die Reihe kommen. Bei den Vakzinen von Johnson & Johnson sowie Pfizer/Biontech sind klinische Studien an Kindern bereits im Laufen oder sogar schon abgeschlossen. Im Fall des letzteren Präparats könnten Zwölfjährige bereits im Sommer großflächig geimpft werden.

Aufklärung mit Comics: Bald kommt die Kinder-Impfung

Wenn es nach den Vertretern einer breiten Impfkampagne geht, soll es dort aber nicht aufhören. Denn mittlerweile sucht Pfizer/Biontech sogar schon Kinder zwischen sechs Monaten und zwölf Jahren, die bei der nächsten Zulassungsstudie mitmachen. Während die älteren Kinder wenigstens einigermaßen anspruchsvolles Material darüber studieren können, soll die „Aufklärung“ über die Impfung bei Jüngeren mittels Comics stattfinden. Dabei haben Kinder fast nie schwere Verläufe und spielen bei der Verbreitung des Virus entgegen ständiger Behauptungen des Mainstreams bislang keine besonders zentrale Rolle.

Damit es nicht so weit kommt: Petition unterzeichnen

Die Sorge, dass mit der Zulassung von Vakzinen für Kinder diese auch in Schulen und Kindergärten zur Pflicht werden könnten, beschäftigt viele. Schon im Vorfeld der Einführung des sinnfreien Masken- und Testzwangs in Schulen rief Wochenblick daher die Petition „Freiheit 2021“ ins Leben, die sich gegen die Pflicht zu Maskentracht, Coronatest und Impfung bei unseren Kindern richtet.

Und tatsächlich bewegt es viele: Abertausende besorgte Eltern und Bürger haben bereits unterschrieben. Wenn Sie diese Sorge teilen, zögern Sie nicht und unterzeichnen auch Sie noch heute die Petition hier. Je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Stimme, desto deutlicher der Weckruf für die Regierenden, dass das Volk keine Impfpflicht unserer Kinder will!

Mehr zum Thema: