Mit einem kurios anmutenden Vorschlag wollen jetzt deutsche Behörden eine Wiederholung der Verwüstung vom Wochenende verhindern: Ein Alkoholverbot in der Innenstadt von Stuttgart soll es richten. 

Bis zu 500 Personen randalierten kürzlich in Stuttgart, zahlreiche Videos zeigen sowohl das Ausmaß sowie den Umstand, dass vornehmlich Zuwanderer daran teilnahmen. Später gab dann sogar die Polizei zu, dass unter 24 Festgenommenen – acht befinden sich in U-Haft – die Mehrheit einen Migrationshintergrund hatte und ein „bunter Mix über den Globus“ für die Randale verantwortlich seien.

„Partyszene“ als Augenöffner für Alkoholverbote

Ganz trennen vom ursprünglichen und vielkritisierten Narrativ der „Partyszene“ will man sich aber offensichtlich nicht. Denn im schwarz-grün regierten Baden-Württemberg will man nun ein Zehn-Punkte-Konzept ausarbeiten. Darunter finden sich laut Krone neben üblichen Kontrollmaßnahmen und Videoüberwachung auch Alkohol- und Aufenthaltsverbote im Katalog.

Dabei will CDU-Landes-Innenminister Thomas Strobl auch der Stadt Stuttgart bei der Erstellung eines eigenen Sicherheitskonzept helfen. Er begründete seinen Vorstoß für die Sperrzonen wie folgt: „Ich hoffe, die Nacht vom Samstag auf Sonntag hat manchem die Augen geöffnet.“ Ob er sich unter den nunmehr Sehenden befindet, möge der geneigte Beobachter bewerten…

Wirksamkeit eines Alkoholverbots zweifelhaft

Tatsächlich stellte man bei den Festgenommenen eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein 23-Jähriger hatte etwa 2,23 Promille Alkohol im Blut. Angesichts dokumentierter „Allahu Akbar“-Rufe stellt sich allerdings auch die Frage, ob ein solches Verbot wirklich zieht. Denn Alkoholgenuss wäre zumindest für die Moslems unter den Randalierern ohnehin bereits „haram“ – also religiös verboten…