Am Wochenende eskalierte eine linksextreme Demonstration gegen das Gedenken an eine ermordete Frau in Wien-Ottakring. Vermummte Autonome bewarfen Polizisten mit Flaschen und hochexplosiver Pyrotechnik. Dabei wurden acht Beamte verletzt. Doch weder die Politik noch die Mainstream-Medien wollen die neuerlichen Vorfälle wahrnehmen. Aber wehe, es kommt bei einer angemeldeten Massendemonstration gegen die maßlosen Corona-Maßnahmen auch nur zu einem Wortgefecht!

Ein Gastbeitrag von Franziska Bernhard

Der spendenfinanzierte Ein-Themen-Autor Michael Bonvalot beschönigt die Randale als eine „erfolgreiche Blockade eines neofaschistischen Aufmarschs“, der nicht weniger linksextreme „Presse Service Wien“ fabuliert von einer „Polizeigewalt gegen den antifaschistischen Gegenprotest.“ Quintessenz der Straßenschlacht ist, wie auch die „autonome antifa wien“ auf ihrem Twitter-Profil teilte: „Bullenhass gibt’s nie zu viel – Kommunismus ist das Ziel.“

Vermummte Linksextremisten gegen Polizisten

„Es ist Aufgabe der Polizei legale Versammlungen, unabhängig vom Veranstalter, dessen politischer Ausrichtung und des Inhalts der jeweiligen Demonstrationen gegen Angriffe von außen zu schützen und so das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in Österreich sicherzustellen. Ich habe auch Verständnis dafür, dass Demonstrationen immer wieder Gegendemonstrationen mit sich bringen,“ so Wiens Polizeipräsident Pürstl in einer Presseaussendung am nächsten Tag.

Sein Verständnis ende aber dort, wo vermummte Linksextremisten gegen Polizisten, die ihrer gesetzlichen Aufgabe nachkommen und andere vor Attacken schützen, mit Flaschenwürfen und Gewalttätigkeiten vorgehen, so Pürstl weiter.

Politiker bejubeln Extremisten

Das offizielle Wien schweigt jedoch nicht nur zu den Vorfällen, zahlreiche Politiker bejubeln jene vermummten Extremisten auch offen. „Ottakring bleibt stabil!“, frohlockt die SPÖ-Lokalpolitikerin Katharina Embacher.

Die Geschäftsführerin der Wiener Jugendzentren, Ilkim Erdost, stellt gleich die Versammlungsfreiheit in Frage: „Warum hat die Polizei am Tag der Befreiung eine Kundgebung in einer dichtbesiedelten Nachbarschaft genehmigt?“

Kein Wunder also, dass auch Grünen-Politikerin Karin Stanger der Ansicht ist, die Hundestaffel könne auch gleich abgeschafft werden.

Die kommt üblicherweise nur dann zum Einsatz, wenn schwerste Ausschreitungen zu befürchten sind (Ausnahme: Wenn Regierungskritiker eingeschüchtert werden sollen, was in diesem Fall ja wohl nicht gegeben war) und gehört wahrlich nicht zum üblichen Standardrepertoire der Polizei.

Abgeordnete spottet über bedrohte Trauernde

Während die linken Randale von den Mainstream-Medien wie üblich verschwiegen werden, findet die grüne Nationalratsabgeordnete Ewa Ernst-Dziedzic den linksextremen Aufmarsch völlig legitim: „Kein Fußbreit dem Faschismus oder heute in Ottakring rannte Gruppe Identitärer schnell zur UBahn“ spottet die Abgeordnete und legitimiert damit die Vorfälle.

Aber, so die verharmlosende offizielle Erzählung: „Linke und rechte Gewalt kann man nicht gleichsetzen.“ Stimmt, denn Hetzjagden auf Polizisten und Andersdenkende, Brandanschläge auf Autos und Immobilien oder öffentliche Verleumdungen findet man von rechts beinahe gar nicht.

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