Es ist erstaunlich, wie viel Glück und Zufälle das Leben für jene birgt, die ein paar Milliarden am Konto haben. Bill Gates hat aktuell rund 120 davon. Und das, obwohl er selbstlos, ohne Hintergedanken und gänzlich ohne Eigennutzen 2,5 Milliarden an die WHO gespendet hat. Ein Teufelskerl. Wohl durch göttliche Eingebung geleitet investierte er just im September des Vorjahres in das Unternehmen Biontech, das nun gemeinsam mit dem Pharmagiganten Pfizer die Zulassung für den ersten Anti-Corona-Impfstoff beantragt. 

Satirischer Kommentar von Willi Huber

Im Grunde genommen ist es aber egal, wie viele Milliarden der famose Mr. Gates der WHO „spendet“. Es kommt ja ein Vielfaches zu ihm zurück. Beispielsweise aus der öffentlichen Hand. Alleine für seine „Anstrengungen“ in der Corona-Krise gab es saftige 7,3 Milliarden Euro von der Europäischen Union. Das ist doch wunderbar, denkt sich der Steuerzahler – der Billy, der hat das ja verdient. Da sind bis zu 80 Prozent direkte oder indirekte Steuerlast doch das mindeste, was jeder von uns beitragen kann!

Mit Viren kennt sich Billy aus

Mit Viren kennt sich Bill Gates bekanntlich aus. Sein Computer-Betriebssystem, die Quelle seines Reichtums, war lange Zeit wohl das auf Viren anfälligste Betriebssystem der Welt. Nachdem er dieses 35 Jahre lang schon nicht vor Viren schützen konnte – oder das vielleicht auch gar nicht wollte  – muss nun die Weltbevölkerung als Versuchskaninchen seiner Viren-Expertise herhalten. Just die ach so unabhängigen, kapitalismuskritischen Ökofreaks der Grünen applaudieren dem Multimilliardär am lautesten. Ist schon eine feine Sache, so ein Impfstoff der den Menschen gentechnisch verändert. Vergessen sind die Zeiten, wo man plärrend gegen Gentechnik demonstrieren lief, während einem der Rotz aus der Nase über die Strickjäckchen nebst anderem Ausfluss auf die Jesuspatschen tropfte.

EU bestellte vorab 200 Millionen Impfdosen

Natürlich sind alle Stimme, die Bill Gates gar eigennützige Ziele inmitten der Corona-Krise vorwerfen böse Verschwörungstheoretiker. Es war bestimmt ein lustiger Zufall – wer kennt das nicht – dass Gates just im September des Vorjahres in jene Firma investierte, die ein Jahr später stolz den ersten „Impfstoff“ gegen die angebliche Corona-Pandemie präsentierte und auf Eilzulassung pocht. Ganz bestimmt verdient Billy nur ganz wenig an den bescheidenen Umsätzen, welche Biontech ins Haus stehen. Die EU-Kommission hat gerade erst den Ankauf von 200 Millionen Impfdosen abgesegnet. 100 weitere Millionen gibt es als Kaufoption obendrauf. Was das kostet? Sieht man auf den ersten Blick nicht, ist aber Tagen wie diesen ja ohnehin egal. Hauptsache, das Geld wandert vom Steuerzahler direkt in die Taschen der Milliardäre.

Alles nur glücklicher Zufall für den Menschenfreund

Biontech konnte seinen Umsatz schon jetzt von 109 Mio Euro im Jahr 2019 auf 542 Mio Euro im Jahr 2020 steigern – und da ist noch keine einzige Impfstoffdosis geliefert und verrechnet. Diverse Webseiten prophezeiten schon im September dieses Jahres, dass Biontech wohl noch die Umsatzmilliarde knacken könnte. Oben verlinkte Seite „Marketscreener“ sieht für 2021 und 2022 einen Jahresumsatz von 5 bis 5,4 Milliarden Euro voraus, davon bis zu 4 Milliarden Gewinn. Was für einen Riecher dieser Bill Gates also hat, dass er just im Vorjahr 55 Mio Dollar in das Unternehmen pumpte – mit einer Option auf 100 Millionen Dollar. Gemessen am Börsenkurs hat sich das Vermögen in dieser Zeit verfünffacht. Das ist schön für Billy. Der Rest der Menschheit, der nicht einen so guten Riecher für Geld und Geschäfte hat, bezahlt inzwischen Strafzinsen für sein Bankguthaben.