Für viel Aufsehen sorgt die brutale Verhaftung einer 65-jährigen Frau am Samstag. Ihr wurde seitens der Polizei unterstellt, sie habe Beamte „angerempelt“. Ein Video zeigt, wie die Frau unter Tränen dementiert: „Ich habe niemanden angerempelt“. Videos und Augenzeugenberichte zeugen von brutaler Polizeigewalt sowie Einschüchterungsversuchen und Provokationen der Exekutive.

Nicht nur zu späterer Stunde auf der Oberen Donaustraße zeigte sich die Polizei äußerst willkürlich und brutal. WOCHENBLICK berichtete. Weil sie keinen Abstand gehalten habe, wurde eine 65-jährige Wienerin bereits am frühen Nachmittag brutal festgenommen. Die Anwesenden rufen empört: „Das ist Nehammers Schlägertruppe!“

Hier wird die Frau verhaftet: „Ich habe immer gearbeitet und zwei Enkelkinder.“, ruft die Wienerin empört bei ihrer Verhaftung.

Polizei-Autos drohen Demonstranten zu überfahren

Zahlreiche Augenzeugen berichteten davon, wie immer wieder Polizeiwagen in die Demo fuhren und drohten, Menschen niederzufahren. Auch aus dem Wiener Prater gab es zahlreiche Beschwerden darüber, dass Polizeiautos wie wild über Gehwege rasten und drohten, friedliche Familien umzufahren.

Dieses Video zeigt, wie brutal Polizisten drohen, Demonstranten einfach niederzufahren:

Ein weiteres Video zeigt, wie die Polizei wie wild durch den Wiener Prater raste. Mit Polizeihunden sollten die Demonstranten eingeschüchtert werden. Tretgitter wurden zum Errichten von Barrikaden und zur Einkesselung der Demonstranten genützt.
42 Personen wurden festgenommen und rund 3.000 angezeigt. Die Mehrzahl der Anzeigen wurde wegen verorteter Verstoße gegen die Covid-Maßnahmenverordnung und das Versammlungsgesetz ausgestellt.

Willkürliche, wahllose Anzeigen

Zahlreiche Augenzeugen schildern, wie sie wahllos und willkürlich von der Polizei im Laufe der samstäglichen Demonstrationen herausgegriffen wurden und zur Anzeige gebracht. Ganze Familien wurden zur Anzeige gebracht, weil sie untereinander keinen Sicherheitsabstand einhielten, berichteten Betroffene gegenüber dem WOCHENBLICK. Insgesamt wurden 3.000 Anzeigen ausgestellt.

ANTIFA-Gewalt wurde kaum Einhalt geboten

Die gewalttätigen Truppen des Wiener Antifa-Netzwerks waren ab Mittag auf Fahrrädern in der Innenstadt unterwegs. Mittels Flugblättern verteilten sie sogar Morddrohungen gegen Ex-Innenminister Herbert Kickl. „Kill Kickl“ war auf den von ihnen verteilten Flugblättern zu lesen.

Die Bemühungen der Polizei, die Demonstrationsteilnehmer vor den gewalttätigen Übergriffen der ANTIFA zu beschützen, fielen verhalten aus, wie folgendes Video zeigt.

So brutal ging die ANTIFA auf die Freiheits-Demo los:

Der ORF schilderte das gewalttätige Vorgehen der ANTIFA indes blumig. „Linke Demonstrantinnen“ hätten auf Fahrrädern versucht, die Anti-Corona-Demonstration „auf Trab zu halten.“ „Da gab es immer wieder so hitzige Momente“, erklärte ORF-Reporterin Katharina Weinmann im Wiener ORF. Gefragt danach, ob die Demonstration friedlich verlief, erklärte Weinmann: „Die Aggression hat sich hauptsächlich gegen die Maßnahmen der Bundesregierung gerichtet aber auch gegen die Polizei.“ Typisch: Aus Sicht der ORF musste die Gewalt natürlich auf Seiten der Friedensdemonstranten liegen. Sie wurden vom öffentlich-rechtlichen Sender um ein weiteres als „Rechtsradikale“ tituliert.