Am Donnerstagabend platzte eine wahre Bombe im deutschen Society-Dschungel: Denn kein geringerer als Michael Wendler teilte auf seinem Instagram-Profil ein Video, in dem er mit dem Corona-Regime der deutschen Regierung und deren medialer Darstellung eiskalt abrechnet. Dabei berief er sich auch auf anerkannte Expertenmeinungen. Der Mainstream scheint seinem ehemaligen B-Star seine plötzliche Unbotmäßigkeit nicht zu verzeihen. 

Nanu? Da haben viele den Wendler offensichtlich unterschätzt. Der 48-jährige Sänger und Liederschreiber war den Meisten als Interpret von eher flachen Party-Hits wie „Sie liebt den DJ“ ebenso ein Begriff wie durch seine viel beachtete Beziehung zum 28 Jahre jüngeren It-Girl Laura Müller. Diesmal sorgt allerdings nicht mit Klatsch über die Liebe zur attraktiven Mitteldeutschen für Schlagzeilen – sondern mit einer klaren Stellungnahme gegen das offizielle Corona-Narrativ. Im selben Atemzug warf er die Juror-Tätigkeit in der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) hin. Der mediale Mainstream reagierte darauf hysterisch.

Medienkritik und Vorwurf des Verfassungsbruchs

Die klare Begründung des Entertainers für seinen Schritt ist beachtlich: „Ich werfe der Bundesregierung bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz vor.“ Dabei sei er nicht alleine, sondern verfüge auch über Mitstreiter wie Rechtsanwalt Prof. Fuellmich oder den coronakritischen Mediziner Dr. Sucharit Bhakdi.

Er äußerte sich zudem äußerst kritischen gegenüber den Mainstream-Medien.„Nahezu alle Fernsehsender, inklusive RTL, machen sich mitschuldig, sind gleichgeschaltet, politisch gesteuert“, so das Fazit von Wendler. Er rief seine Fans auf, ihm auf Telegram zu folgen – alle anderen Netzwerke wie Instagram, YouTube oder Facebook würden Zensur betreiben und wichtige Informationen löschen.

Kaufland distanziert sich und lösche „Wendler-Content“

Mehr brauchte es sich nicht – denn die kollektive Kernschmelze setzte unverzüglich ein. Die Supermarkt-Reihe Kaufland, die sich noch kurz zuvor freute, ihn als Werbetestimonial für einen ironischen Spot an Land gezogen zu haben, distanzierte sich umgehend. Schnell war man dort mit der Deutung, dass eine Kritik an der umfassenden Einschränkung von Grundrechten durch die Regierung ein Spiel „mit der Sicherheit und Gesundheit von Menschen“ darstelle. Sofort löschte man daher „den ganzen Wendler-Content“. Ein Stern-Journalist lobte daraufhin dieses „Krisenmanagement“ als „konsequent“

Medien und Manager zweifeln an geistiger Gesundheit

Das war aber erst die Spitze des Eisberges, denn die Höhepunkte des Abends standen noch aus. So brach sein Manager vor laufenden Kameras „fassungslos“ in Tränen aus – und bezichtige Wendler umgehend, geisteskrank zu sein. Und auch Mainstream-Medien schlugen schnell in diese Kerbe. So titelte VOL.at über „wilde Corona-Theorien“, während Focus seine Kritik an der Regierung als „wirr“ bezeichnete – und auch am Folgetag bei dieser Deutung bleibt.

Dabei zitierte man auch DSDS-Chefjuror Dieter Bohlen. Der frühere Kommunist reagierte mit Spott und Häme auf den Ausstieg: „Was hat meine Mama früher immer zu mir gesagt? Die größten Probleme erledigen sich von selber. Du musst nur ein bisschen warten.“ Der sogenannte Pop-Titan unterstellte Wendler, an Verschwörungstheorien zu glauben, wie etwa, dass die Welt eine Scheibe sei. Der Abschied sei ein „Abend der Freude und Besinnung“. Zuvor hatte schon RTL als Sender in dieselbe Kerbe geschlagen.

Erinnerung an die „Causa Naidoo“

Bohlen verliert damit bereits den zweiten Juror innerhalb eines Jahres – unvergessen ist der Rauswurf des Sängers Xavier Naidoo. In dessen Fall ging es um eine musikalische Kritik an der Migrationspolitik – einschließlich eines Hinweises auf eine Häufung von Straftaten durch frisch zugewanderte Tatverdächtige. Später wandelte sich Naidoo zu einem der ersten Kritiker an den Corona-Maßnahmen und dem offiziellen Narrativ.

Für Schlagzeilen sorgte seine erfolgreiche Online-Aktion gegen die Werbung vieler Promis für eine umstrittene Impf-Kampagne von Bill Gates. Als er sich die Regierung für ihre Corona-Bilanz und -Maßnahmen und zudem deren Umgang mit der Rentenkassa kritisierte, bezeichnete ihn der Mainstream übrigens ebenfalls als „wirr“. Man schrieb davon, dass die Öffentlichkeit darüber „schockiert“ über seine kritischen Worte sei…

Kritiker als verrückt erklärt und beamtshandelt

Die Abkanzelung von Kritikern als „wirre“ Geister und Verschwörungstheoretiker ist nichts Neues. Auch totalitäre Regimes spielten in der Vergangenheit mit solchen Zuschreibungen. Seit Jahrzehnten gut dokumentiert ist etwa die Praxis in der Sowjetunion, als man politischen Gegnern die geistige Gesundheit absprach und sie in der Psychiatrie wegsperrte. Anfang der Nullerjahre wies eine medizinische Fachstudie dann nach, dass es bei einem Gutteil gar keine medizinische Indikation gab…

So weit ist es glücklicherweise vielerorts noch nicht. Zum Höhepunkt des Lockdowns kokettierte man in Sachsen allerdings tatsächlich damit, „unbelehrbare“ Quarantäne-Verweigerer in Nervenanstalten unterzubringen. In der Schweiz verhaftete man im April einen corona-kritischen Arzt. Dem österreichischen Arzt Peer Eifler entzog die Ärztekammer unlängst gar die Zulassung, weil er freigiebig Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ausstellte. Tags darauf folgte mit einer Hausdurchsuchung in seiner Praxis – ausgerechnet am 100. Tag der Bundesverfassung – ein einmaliger Tabubruch.