Selbst am Tag der Wahl sind die Medien nicht zu einer fairen Berichterstattung gegenüber Donald Trump bereit. Es wird falsch übersetzt und der Inhalt seiner Worte durch Auslassungen verdreht.

Die Demokratie in der USA ist wieder einmal durch Donald Trump in Gefahr. „Wir wollen, dass das Wählen aufhört!“ titelt die „Bild“ eher manipulativ. Lediglich im Video, aber nicht im Text wird diese Aussage in den ursprünglichen Zusammenhang eingebettet. Dabei verlangt Trump nicht anderes, als die Einhaltung der demokratischen Regeln und der Wahlgesetze.

Wahlmanipulation durch Briefwahl?

Denn bei seiner Rede in den frühen Morgenstunden im Weißen Haus sagte Trump:

„We want the laws used in a proper manner, so we’ll be going to the US-Supreme Court. We want all voting to stop, we don’t want them to find any ballots at four o clock in the morning and add them to the list… It’s a very sad moment, it’s a very sad moment to me, this is a very sad moment… we will win this and as far as I’m concerned we already have won it.“

Frei übersetzt sagte er: „Wir wollen, dass das Recht eingehalten wird, deshalb werden wir auch vor den Obersten Gerichtshof gehen. Wir wollen das Wählen stoppen, denn wir wollen nicht, dass gegen 4 Uhr in der Früh Wahlzettel gefunden werden und in das Ergebnis einfließen …“ Mit dieser Aussage, dass die Wahlen gestoppt werden sollen, bezog sich Trump darauf, dass nach der Schließung der Wahllokale keine Stimmzettel mehr angenommen werden dürfen. Schon zuvor stand Donald Trump der Briefwahl skeptisch gegenüber, da er Manipulationen befürchtete. Eine völlig legitime Forderung.