Am heutigen Mittwoch ging ein Artikel auf ORF.at ins Netz, der unkritische Lobhudelei für die von der EU mit einer halben Milliarde Euro angeschobenen Impfallianz „Covid-19 Vaccines Global Access“ (Covax) betreibt. Demnach wolle diese sicherstellen, dass es „weltweit zu einer gerechten Verteilung der Covid-19-Vakzine“ käme. Dem stünde „Impfnationalismus“ entgegen. Es gehe der Allianz um nicht weniger als eine „geschützte Welt“. 

Für den unbedarften Leser liest sich das wie eine tolle, solidarische Sache: Die ganze Welt vereint gegen den gemeinsamen unsichtbaren Feind. Alle gegen das Killervirus. Die Akteure werden dabei nur kurz angeschnitten. Neben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind dies die Impfallianz GAVI und das Bündnis CEPI (Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung). Was der Artikel verschweigt, ist allerdings, wer oder was sich tatsächlich hinter diesen Kürzeln verbirgt. 

Globalistische Großkampagne für Impfstoffverteilung

Wie Wochenblick unlängst berichtete, ist die Impfstoff-Verteilung ein Teil einer globalistischen Großkampagne zur Verteilung von Corona-Tests und Impfungen namens „ACT Accelerator“. Für diese versammelte man sich bereits im Mai 2020 zu einer Geber-Konferenz und rang über 40 Ländern, UN-Gremien und „gemeinnützigen Stiftungen“ eine Verpflichtung ab, insgesamt 7,4 Milliarden Euro bereitzustellen.

Im stillen Kämmerchen folgte ein virtueller Gipfel mit dem Namen „Global Goal: Unite for Our Future“ („Globales Ziel: Vereinigt für Unsere Zukunft“). Auch dort warb man wieder um finanzielle Zuwendungen. Die Zuständigkeiten für die Verteilung der jeweiligen „Tools“ in der Corona-Bekämpfung war bereits seit April klar.

Für die Impfstoffe ist die sogenannte „Covax“ zuständig, auch Österreich sicherte der GAVI im Dezember 2,4 Mio. Euro an Steuergeld zu. Bis Ende des Jahres sollen 2 Milliarden Impfdosen angekauft werden.

Bill Gates hat seine Finger mehrfach im Spiel

Interessant wird es aber, wenn man sich die Bestandteile genauer ansieht. Denn sowohl bei GAVI als auch bei CEPI sind die Bill & Melinda Gates-Stiftung federführend. In beiden Fällen fand die Gründung der jeweiligen Zusammenschlüsse schon vor Jahren in Davos auf der Konferenz des „Weltwirtschaftsforums“ (WEF) statt. Dessen Gründer Klaus Schwab gilt als leitender Verfechter eines „Great Reset“ im Sinne der globalistischen Agenda.

Mit an Bord der beiden öffentlich-privaten Partnerschaften sind auch Impfstoff-Hersteller samt all ihrer wirtschaftlichen Interessen. Bei GAVI (ehemals die „Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung“) hat auch die Weltbank ihre Finger im Spiel. Und ja: Die GAVI ist auch Gründungsmitglied der NGO „ID2020“, neben unter anderem Microsoft, dem IT-Riesen von Bill Gates höchstpersönlich. Wochenblick machte die komplizierten Verknüpfungen des IT-Moguls bereits im Jänner sichtbar.

Starker politischer Einfluss der Gates-Stiftung

Deren Absicht ist es, weltweit jedem Menschen einen „Zugang zu digitalen Identifikationsformen“ zu ermöglichen. Die Sorge, dass dies nur ein Schritt auf dem Weg zum gläsernen Bürger ist, teilen sogar einzelne Mainstream-Journalisten. Thomas Kruchem kritisierte Bill Gates im Mai in einem Interview mit dem „Saarländischen Rundfunk“ scharf. Denn dessen 50 Mrd. schwere Stiftung kontrolliere „zu einem großen Teil die WHO“ und habe eben einen „starken Einfluss auf die Impfallianz Gavi“.

Dass Gates sich nur als Wohltäter geriere, schloss Kruchem damals aus. Große Stiftungen hätten nämlich „nicht den Zweck, irgendwie mildtätig zu sein“. Diese würden vielmehr vor allem die Politik beeinflussen wollen. Als Beispiel nannte er damals den starken politischen Einfluss der Gates-Stiftung auf die Welternährungsorganisation. Mit den ausgeschütteten finanziellen Mittel würde die Gesundheitspolitik der Vereinten Nationen maßgeblich beeinflusst. Dabei stelle man „die meisten Länder dieser Welt in den Schatten.“

Das Ganze, so Kruchem damals, habe mehrere Interessenskonflikte. So würde auch die Gates-Stiftung große Teile ihrer Milliardengewinne mit Beteiligungen am Pharmariesen  Novartis oder am Softdrink-Produzenten Coca-Cola verdienen. Aus diesem Geld würden dann die WHO und andere Größen der Gesundheitsbranche finanziert. Angeblich dabei rein zweckgebunden im Kampf gegen Infektionskrankheiten.