Der Chef des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patrushev, ist überzeugt, dass Organisationen von George Soros in die Black Lives Matter-Unruhen nach dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd, im Vorjahr, verwickelt waren. Es seien dieselben Strukturen, die weltweit „Farbrevolutionen“ organisieren. Soros und seine  Handlanger schaffen ein Kriterien-System, das festlegt, ob ein Staat für „unzulässig“ erklärt wird – mit allen Konsequenzen, sagte Patrushev kürzlich, in einem Interview mit der Wochenzeitung „Argumenti i Fakti“.

Von Kornelia Kirchweger

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Kampf gegen NGO-Diktat

Bald schon könnte der Westen, aufgrund von NGO-Empfehlungen, Sanktionen oder Militärschläge gegen souveräne Staaten einleiten. Ähnliches sei in Syrien geschehen, das aufgrund von „Weißhelm-Berichten“ bombardiert wurde. Diese Art von Gesetzlosigkeit zu vermeiden, sei heute eine Schlüsselaufgabe für souveräne Staaten, die nicht bereit sind, nach Regeln zu leben, die von außen aufgezwungen werden. Soros, aber auch Andere, haben besonderes Interesse an Russland, sagte Patrushev. Die Russland-Feindlichkeit sei heute dieselbe wie vor hundert Jahren, begleitet von vielen Versuchen, das Land anzuschwärzen.

Pseudo-Demokratien EU und USA

Denn Moskau habe auch immer gesehen, was im Westen ablaufe: religiös motivierte Massaker, Inquisition, Hexenverfolgung, die koloniale Versklavung von Menschen und anderes, an das sich der Westen nicht gerne erinnere. Heute unterdrücken die EU und USA mit allen Mitteln abweichende Meinungen und die Bürgerrechte jener, die nicht mehr bereit sind, die „westlichen Werte“ zu unterstützen – aber gleichzeitig stellen sie Russland als Hauptbedrohung von Freiheit und Toleranz hin, sagte Pertrushev, in Anspielung auf deren koordinierte Sanktionen.

Zu den jüngsten Anwürfen seitens US-Präsident Joe Biden, meinte er: „Sie selbst, die Amerikanischen Eliten, destabilisieren das Land“. Sie flirten mit gesellschaftlichen Außenseitern, die mit edlen Motiven Geschäfte ausrauben. Als Beispiel nannte er Ankündigung der Black Lives Matter Bewegung, einen eigenen „George Floyd Staat“ zu gründen, zu dem Weiße keinen Zutritt haben und wo lokale Gangs die Aufgaben der Polizei übernehmen sollen.

Verlogene Werte-Moral

In Demokratien sei es nicht üblich, dass neue Regierungschefs, nur aus persönlicher Abneigung, alle Gesetze des Vorgängers zunichte machen (Anm. Red: Biden gegen Trump). Demokratien erpressen nicht andere souveräne Staaten, verstoßen nicht gegen internationales Gesetz, schreiten nicht kriegerisch ein oder verhängen Wirtschaftssanktionen. Sie trampeln auch nicht auf den Menschenrechten herum und schränken nicht die Redefreiheit zu Hause und im Ausland ein. Sie setzen nicht Rassismus in allen Variationen ein, um ihre inneren Probleme zu lösen und ziehen nicht Extremisten und Terroristen aus geopolitischen Gründen auf ihre Seite. Sie lassen es nicht zu, dass sich transnationale Organisationen in Regierungspolitik einmischen und ihnen ihre Interessen aufzwingen und –  noch viel schlimmer: einen legitimierten Regierungschef aus den sozialen Netzwerken und Medien zu verbannen (Anm. Red.: Blockade Trumps auf Twitter, etc.).

Die Ankündigungen des Weißen Hauses, den Dialog mit Russland normalisieren zu wollen, respektiere man, sagte Petrushev. Aber man ziehe es vor, an Taten, statt an Worte zu glauben.

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