Wirre Kritik an Kickl-Sager: Naturgesetze werden von Linken gerne einmal als "Soziale Konstrukte" aufgeweicht, menschengemachte Gesetze, soziale Konstrukte per Definition, sollen jedoch unumstößlich sein.

Die linke Ideologie-Disziplin „Gender Studies“ propagiert allzu oft, dass unter anderem das „Geschlecht“ nur ein soziales Konstrukt sei, das es aufzubrechen gilt. Es stünde jedem frei, sein eigenes selbst zu definieren.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

Werbung

Was bei Linken aber scheinbar kein soziales Konstrukt ist (also von der menschlichen Gesellschaft erschaffen und somit von ihr abänderbar): Das Gesetz. Per Definition die „zu Papier gebrachten gesellschaftlichen Grundregeln des Zusammenlebens“.

Von Menschen für die Menschen gemacht (im Gegensatz zu den evolutionären Regeln der Fortpflanzung und ihren Ausprägungen). Als ein „Aufkündigen des Grundkonsens der zweiten Republik“ bezeichnet etwa Bundespräsident Van der Bellen die Idee des Innenministers, die Gesetze sollen nach dem Willen der vom Volke gewählten Politik gemacht werden.

Konkret stoßen Teile der Menschenrechtscharta in der Bevölkerung auf gewaltiges Unverständnis. Trauriges Beispiel: Der Fall des Steyr-Mörders Saber A., der trotz negativem Asylbescheid nicht abgeschoben werden konnte, da er im Irak für den IS gemordet hätte und dafür ihn in seinem Heimatland die Todesstrafe erwarte.

Hier schützt die Menschenrechtscharta einen Mörder und verweigert der österreichischen Bevölkerung ihr Recht, sich um die eigene Sicherheit zu kümmern. Solche Regelungen anzupassen wäre kein „Rütteln am Grundkonsens der Republik“, sondern würde zur Sicherung der staatlichen und demokratischen Ordnung massiv beitragen.