Wieder einmal schockiert die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) mit einem Angriff auf die Pressefreiheit! Geht es nach den Wünschen der wenig bekannten Nationalratsabgeordneten Sabine Schatz, soll es österreichischen Ministerien verboten werden, im „Wochenblick“ zu inserieren.

Eine Kolumne von Hofrat Schimmel

Demnach sollen Inseratengelder ausschließlich in jene Medien fließen, die der SPÖ-Abgeordneten genehm sind. In ihrer Aussendung kritisiert die rote Berufspolitikerin das Infrastrukturministerium für dessen Inserate im „Wochenblick“.

Neid auf „Wochenblick“-Erfolge?

Minister Hofer wird in Hinblick auf seine Tempo-140-Kampagne gar unterstellt, er „bewerbe seine Raserei“. Des Weiteren unterstellt die charismalose SozialistIn unserem Medium in fragwürdigem Deutsch das „Schüren von Clicks“. Offenbar meint die in Steyr geborene Funktionärin einer leistungsfeindlichen Partei damit schlichtweg den Erfolg unseres Mediums.

Immerhin ist der „Wochenblick“ einer im linken Nachrichtenmagazin „Profil“ publizierten Studie zufolge bereits das drittstärkste Nachrichtenmedium Österreichs auf Facebook.

Dreiste Doppelmoral

Und da Sozialisten mit Erfolg nicht viel am Hut haben und offensichtlich auch auf der Autobahn lieber zu den Langsamfahrern gehören, müssen Verbote her! Ich kann mich nicht erinnern, dass sich Frau Schatz schon einmal darüber mokierte, dass alleine die links-rosa Postille „Standard“, die sich als Hüterin des einzig wahren Qualitätsjournalismus wähnt, im Jahr 2017 mehr als 5,5 Millionen Euro von der öffentlichen Hand bekommen hat („Wochenblick“ berichtete).

Erfolgreichen Alternativmedien wird stattdessen jeder Brotkrümel am großen Kuchen missgönnt. Das ist auch Ausdruck der linken Geisteshaltung: Während deren Güte sonst Menschen aller Herren Länder gilt, ist bei Medien, die dem links-grünen Mainstream widersprechen, der Neid nicht weit…