Das Bundesland Salzburg nahm im Jahr 2019 durch Sozialleistungsbetrug bislang bereits eine Million Euro Schaden. Der Großteil der Täter sind Ausländer.

Die seit 1. Jänner arbeitende „Task Force Sozialleistungsbetrug“ des Bundeskriminalamtes im Bundesland Salzburg lässt mit schockierenden Zahlen aufhorchen: Bereits jetzt wurde die Eine-Million-Euro-Marke hinterzogener Sozialleistungsbeträge geknackt.

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Großteil der Täter Ausländer

Alleine bis Juli 2019 wurden 62 Fälle von Sozialleistungsbetrug aufgeklärt und angezeigt. Der Großteil der Täter sind laut „Salzburger Nachrichten“ „Personen mit asyl- oder fremdenrechtlichen Hintergrund“.

Es wurden Sozialleistungsbezieher ausgeforscht, die vor den Behörden Vermögen verheimlichten, der Schwarzarbeit nachgingen, Einkünfte aus verschiedensten Straftaten lukrierten, oder sich während des Bezuges im Ausland befanden.

Marlene Svazek übt scharfe Kritik

Die Landesparteiobfrau der FPÖ Salzburg, Marlene Svazek, zeigte sich von den verheerenden Zahlen selbstverständlich nicht begeistert.

„Die Festspiellaune der Salzburger Landesregierung sollte angesichts dieser Summe mehr als getrübt sein. Eine Million Euro an Schaden für den Salzburger Steuerzahler in nur einem halben Jahr sind ein Schlag ins Gesicht für jeden hart arbeitenden Salzburger“, kritisiert FPÖ-Klubobfrau Marlene Svazek. Weiters fordert Svazek Aufklärung durch Landeshauptmann Haslauer (ÖVP) und Soziallandesrat Schellhorn (NEOS). „Die Landesregierung muss rasch tätig werden, ansonsten wird sie sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, Sozialmissbrauch zu tolerieren“, führt die 27-Jährige fort.

Gleichzeitig lobt Svazek, dass die „von türkis-blau gesetzten strengeren Kontrollmechanismen“ Wirkung zeigen.