Das sieht man nicht alle Tage: Spektakuläre Bilder gab es in der Landeshauptstadt Linz zu bestaunen. Ein 71 Tonnen schwerer ÖBB-Zug wurde zu nächtlicher Stunde mit einem Spezial-LKW auf der A7 über die Donaubrücke zum Mühlkreisbahnhof transportiert. Der neue Cityjet sorgt künftig für mehr Reisekomfort auf der Mühlkreisbahn.

Nachdem seit dem Abtrag der Eisenbahnbrücke im Jahre 2016 keine direkte Schienenverbindung mehr nach Urfahr vorhanden ist, war der Einsatz eines speziellen Tiefladers vonnöten. Der Transport über die Voestbrücke der A7 Mühlkreisautobahn und anschließend über die Freistädterstraße bis zur Reindlstraße knapp vor den Mühlkreisbahnhof fand in der Nacht von 23 bis 0:30 Uhr statt.

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Landesrat Steinkellner freut sich über Aufwertung

Bis auf kurzzeitige Sperren entlang der A7, der Freistädter-, Wildberg-, und Reindlstraß, verlief die Aktion ohne große Beeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer.

Steinkellner und Roland Walzl, LKW-Fahrer Fa. Prangl sowie Harald Schöppl, Fa. Schöppl (Begleitfirma), bei der Verladung auf dem Mühlkreisbahnhof in Urfahr.

Außergewöhnliche Reise

„Mit der Aufwertung der Garnituren erfolgt eine Qualitäts- und Komfortaufwertung für die Reisegäste der Mühlkreisbahn“, zeigt sich Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner (FPÖ), erfreut.

Kunden erwarten moderne Fahrzeuge

Die neue Desiro-Garnitur wird per Spezialtransport zum Mühlkreisbahnhof gebracht.

Qualitätsoffensive geht voran

Paul Sonnleitner, der Regionalmanager der ÖBB Personenverkehr AG in Oberösterreich: „Unsere Kunden erwarten moderne Fahrzeuge und Komfort. Mit diesem Upgrade der Bestandszüge setzen die ÖBB ihre Qualitätsoffensive für die Regionen fort.“