In Sachsen werden Corona-Leugner jetzt in die Psychiatrie gesperrt. Streng bewacht von der Polizei. Ähnliches wird schon konkret für „Klima-Leugner“ vorbereitet. Das System dreht durch. Ein totalitärer Geist wurde entfesselt und legt nun erst richtig los.

Ein Gastbeitrag von Stefan Magnet

Darf oder soll ich über dieses Thema überhaupt schreiben? Wenn Sie sich als Journalist bei dieser Frage ertappen, dann wird Ihnen selbst klar, dass die Lage ernst ist.

Früher Kopf abgeschlagen, heute Kopf „therapiert“

Der Umgang mit Andersdenkenden hat sich seit zweitausend Jahren nicht gewandelt. Feine Anzüge und Kleider, Demokratiesimulation und Netiquette sind optische Täuschungen: Der Mensch und sein Trieb nach Macht ist so primitiv wie eh und je. Als die ersten unliebsamen Christen in Rom auftauchten verlachte man sie, erklärte sie zu Spinnern. Als sie mehr wurden, warf man sie den Löwen zum Fraß vor oder schlug ihnen den Kopf ab. Viele Generationen lang. Später ließen die zu Herren aufgestiegenen Pfaffen abertausende Frauen, gerade in Deutschland, auf Scheiterhaufen verbrennen. Man nannte sie einfach Hexen.

Heute schlägt man keine Köpfe mehr ab. Man macht die Köpfe auf andere Weise unschädlich. Denn mit Hilfe von eigens erschaffenen Gesetzen verfolgt man Kritiker, die sich quer legen. Die nicht die von oben legitimierte Meinung der Polit-Götter und Medien-Priester mittragen.

Corona-Gesetz ermöglicht Inhaftierung

Wie die Zeitung „Die Welt“ am Freitag berichtet, wurde in Sachsen jetzt dank der Corona-Gesetzgebung eine neue Möglichkeit eingerichtet, um Quertreiber unschädlich zu machen:

„Wer in Sachsen in Quarantäne muss und sich nicht daran hält, muss nun mit harten Strafen rechnen. Das Bundesland hat knapp zwei Dutzend Zimmer in psychiatrischen Kliniken freigeräumt, in denen Unbelehrbare von der Polizei bewacht werden sollen.“

Natürlich wolle man dies nur im äußersten Fall anwenden und es gehe ja um die „Gesundheit der Allgemeinheit“. Aber bitte: Erspart uns eure schönen, pseudo-demokratischen Floskeln! Es geht immer um eine höhere Sache, wenn Machthaber eine gewisse Sorte im Volk aussortieren, festnehmen, exekutieren. Pseudo-Argumente wird man immer finden.

Klima-Leugner „aus der Sicht der Psychoterapie“

Bereits in der Ausgabe 3/2019 des deutschen „Psychotherapeutenjournals“ beschäftigt sich die Ärztezeitung mit Klima-Leugnern. Der Titel: „Die Verleugnung der Apokalypse – der Umgang mit der Klimakrise aus der Perspektive der Existenziellen Psychotherapie.“

Tenor: Wer den erwiesenen und die Welt bedrohenden Klima-Wandel verweigert oder hinterfrägt, ist gefährlich geisteskrank und folgt einem „psychologischen“ Muster. Er verweigert schlichtweg ein die Menschheit bedrohendes Großereignis und es wäre die Verantwortung der Psychologen, diesen Menschen zu helfen.

Was das im nächsten Schritt bedeuten könnte, wird gerade in Sachsen, auf dem Boden der ehemals totalitären DDR, vorgezeigt. Wer eine „Gefahr für die Allgemeinheit“ darstellt, kommt in die Psychiatrie.

Früher schlug man Köpfe ab. Heute steckt man sie in die Klapsmühle. Früher gabs Exorzismus, um den Teufel im Körper auszutreiben. Heute wird man neumodern „therapiert“. Wem die Vergleiche zu drastisch erscheinen, der möge sich einmal fragen, wie sich das alles für ihn anhören würde, wenn er das Gedankenspiel umdrehen würde: Nehmen Sie einfach mal an, das alles würde von einem totalitären Staat vollzogen, dem sie nichts Gutes unterstellen. Wie würde das dann auf Sie wirken?

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