In den vergangenen Tagen rauschte wieder einmal ein Schreckensgespenst durch die Gassen der Einfallslosigkeit des linken Mainstreams. Die Liga der Berufsempörten berichtete darüber, dass in „rechte“ Medien unfassbare 116.000 Euro an Inseratengeld in den vergangenen zweieinhalb Jahren geflossen sein sollen.

Ein Kommentar von Christian Seibert

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Rote Doppelmoral von „erinnerungspolitischer Sprecherin“

Das erregte die „erinnerungspolitische Sprecherin“ der SPÖ, Sabine Schatz, derart, dass sie prompt einen Inseratenstopp für diese Medien forderte. Jene Sabine Schatz, die als Nationalratsabgeordnete Großverdienerin ist und dem Steuerzahler stolze 125.000 Euro pro Jahr (!) kostet. Diese Alimentierung durch die fleißig arbeitenden Österreicher nimmt Schatz übrigens zum Anlass, kaum etwas anderes zu tun, als die Freie Presse im Land zu attackieren und dabei zu verschweigen, dass das Anzeigevolumen der öffentlichen Hand in Österreich in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehr als 400 Millionen Euro betrug.

Migrationspolitik als „Leserschreck“

Wie viele von denen gingen in angeblich rechte Medien? Null Komma Null X Prozent! Oder im Umkehrschluss: 99,9 Prozent dieser atemberaubenden Summe gehen nach wie vor in jene Mainstream-Medien, deren Berichterstattung sich insbesondere in der Migrationspolitik als Leserschreck erwiesen hat. Oder noch präziser formuliert: Nachdem diese Medien durch das verkaufte Exemplar nichts mehr einnehmen, werden sie ausschließlich durch die öffentliche Hand künstlich am Leben gehalten. Das wäre die ungeschönte Wahrheit, welche die SPÖ-Großverdienerin anprangern hätte sollen.

Totaler Absturz der Sozialdemokraten

Aber anscheinend hat die Berufspolitikerin jeglichen Kontakt zur Basis verloren. Mit andauernden Attacken gegen ihr unliebsame Medien wird sie dem Amt als Nationalratsabgeordnete nicht gerecht. Vielmehr wäre es in dieser Funktion ihre Aufgabe, die Pressefreiheit zu schützen. Darüber hinaus scheint sie zu vergessen, dass hinter diesen Medien auch Leser und somit Wähler stehen. Das könnte mitunter auch erklären, warum die einst stolze Sozialdemokratie in Oberösterreich in Umfragen mittlerweile auf 14 Prozent abgestürzt ist…