Vergangenen Sonntag gerieten zwei Iraker gegen 16.15 in einer Wohnung in St. Pölten in einen hitzigen Streit. Im Zuge dessen wollte der 21-jährige Iraker seinen 23-jährigen Kontrahenten umbringen – und schnitt ihm mit einem Messer in den Hals!

Der Vorfall soll sich in einer Wohnsiedlung in der Rennbahnstraße in St. Pölten zugetragen haben. Das Motiv ist derzeit noch unklar, für die Polizei stehe nur fest, dass es Streit gab. Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion Niederösterreich äußerte gegenüber den Bezirksblättern, dass die Polizei derzeit ermittle, weswegen die Iraker derart aneinander gerieten.

Es gab kein Entkommen

Bei dem Vorfall sollen mehrere Personen anwesend gewesen sein. So konnte das Opfer durch starke Gegenwehr und mit der Unterstützung von Zeugen flüchten. Doch der 21-Jährige ließ nicht ab vom anderen Iraker und verfolgte ihn. Daraufhin attackierte er den 23-Jährigen erneut und drohte ihm mit dem Umbringen. Aus derzeit noch unklaren Gründen ließ der aggressive Iraker danach vom anderen ab und begab sich in ein anderes Zimmer.

Beide Iraker hatten Schnittverletzungen

Beide Iraker wurden mit Schnittverletzungen unbestimmten Grades ins Universitätsklinikum St. Pölten eingewiesen und wurden dort behandelt. Die Tatwaffe wurde sichergestellt und der 21-Jährige in die Justizanstalt St. Pölten gebracht.