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Opfer von Sex-Attacken leiden oft noch Jahre nach der Tat an den schlimmen psychischen Folgen.

Seit November letzten Jahres kam es in der südschwedischen Stadt Malmö zu vier Gruppenvergewaltigungen. In drei Fällen konnte die Polizei bisher keine Tatverdächtigen dingfest machen. Pikant: In Schweden wird bei vielen Vergewaltigung der Migrationshintergrund der Täter von Mainstream-Medien nicht selten vertuscht oder auch verschwiegen.

Eine Reportage von Kornelia Kirchweger

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Der jüngste Fall einer Gruppenvergewaltigung durch minderjährige Täter im Februar schlug hohe Wellen: im Staatsfernsehen SVT wurden die Vergewaltiger von der Sozialbehörde und einer Polizistin nämlich als Opfer bemitleidet. Die Situation der geschändeten jungen Frau wurde mit keinem Wort erwähnt.

Minderjährige Vergewaltiger

Die jugendlichen Vergewaltiger waren im Alter von 13 bis 16 Jahren. Sie setzten eine über 18-jährige Frau unter Drogen und vergewaltigten sie in einem Gemeinschaftsraum die ganze Nacht lang. Die 13 und 14 Jahre alten mutmaßlichen Täter wurden den Eltern übergeben.

Ein 15- und ein 16-Jähriger wurden auf Anweisung der Staatsanwältin vom Gefängnis in ein Pflegeheim für Jugendliche mit „ernsten psychosozialen Problemen“ verlegt – dort könne ihnen besser geholfen werden.

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Laut einem UNO-Bericht sackt Schweden seit 2010 immer rascher auf Entwicklungsland-Niveau ab und wird bis 2030 von Ländern wie Kuba, Mexiko, den baltischen Staaten oder Bulgarien überholt werden.

„Schlimmster TV-Beitrag seit Jahren“

Der schwedische Aufdeckungs-Journalist Joakim Lamotte kritisierte den unglaublichen TV-Bericht scharf. „Nun wurden alle Grenzen des Anstands überschritten……Dieser Beitrag ist das Schlimmste, das ich seit Jahren gesehen habe. Schämt euch zum Teufel!“

Auch Jenny Sonesson, Kommentatorin in der Zeitung „Göteborgs Posten“, war fassungslos: Mit der Darstellung jugendlicher Vergewaltiger als Opfer, werde man geradezu Geburtshelfer solcher Verbrechen, schrieb sie.

Fernsehredakteur gibt Fehler zu

Schließlich schickte der verantwortliche Redakteur von SVT eine Nachricht an Lamotte, die dieser auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte: Es wäre besser gewesen, die Perspektive der betroffenen Frau miteinzubeziehen. Man werde das künftig berücksichtigen. Auch zu Jenny Sonessons Kommentar gab es eine ähnliche Stellungnahme seitens des SVT.

Als Antwort auf die immer lauter werdende Kritik veröffentlichte SVT schließlich einen Bericht über die Situation von Vergewaltigungsopfern.

In Städten wie Malmö ist die Sicherheitslage besorgniserregend.

Bürgerpatrouillen auf Straßen

Weil die Polizei mit der zunehmenden Kriminalität überfordert ist und das offizielle Schweden die Probleme nach wie vor beschönigt, greifen die Bürger zur Selbsthilfe: in Malmö wurde die Bürgerinitiative „Nattvandring“ (Nachtpatrouille) gegründet. Sie ist in 21 Bezirken unterwegs und hat mittlerweile 346 Gruppen, die in der Nacht auf den Straßen sind.

In Malmö wuchs die Bevölkerung von 2016 auf 2017 um 6000 Personenvorwiegend durch den Zuzug von Migranten, die aus Syrien und dem Irak kommen. Die Arbeitslosenrate unter Migranten in Malmö ist besonders hoch.