Sie lehnen den Staat in seiner jetzigen Form ab und wollen sich nicht an Gesetze halten. Bei öffentlichen Geldern halten sie dennoch gerne die Hand auf.

Ein Schreiben, das dem „Wochenblick“ anonym zugespielt wurde enthüllt, dass das oberösterreichische Projekt „Feminismus und Krawall“ (FUK) in den letzten zwei Jahren 38.000€ an Förderungen erhalten hat.

38.000 € vor allem für eine Demonstration

Die „Arbeit“ des Projekts beschränkt sich im Großen und Ganzen auf die Abhaltung einer einzigen Demonstration im Jahr – am 8. März, dem Weltfrauentag. Zusätzlich wurde seit 2015 auch noch ein „Feminismus und Krawall Camp“ (FUKC) ins Leben gerufen. In der Selbstbeschreibung handelt es sich um ein „queer*feministisches Trainingslager“ bei dem neben Demo-Slogans auch ziviler Ungehorsam und sogenannter „böszer Krawall“ (Akustische Performancekunst) geübt wird. Über die steuergeldfinanzierte Arbeit können Sie sich hier ein Bild machen.

FUK veranstaltet Kurs für Spray-Schmiererei

Besonders ins Auge sticht der Stencil-Kurs, der sich im ersten Moment harmlos anhört, sich aber als Anleitung zur Sachbeschädigung dient. Schmieraktionen werden auf der Homepage von FUK als „geeignetes Mittel“ gesehen Ideen und Textbotschaften „im Stadtbild küstlerisch zum Ausdruck zu bringen“ und ihre Forderungen „innerhalb kürzester Zeit und beliebig oft […] im Stadtbild zu verankern.“ Hier wird die Zerstörung von öffentlichem Eigentum von der öffentlichen Hand gefördert.

„Wir nehmen uns das Recht Österreich nicht zu lieben“

Unter den Forderungen von FUK finden sich auch widersprüchliche und staatsfeindliche Aussagen: „Wir nehmen uns das Recht Österreich nicht zu lieben“, „Wir nehmen uns das Recht auf Faulheit […] und das Recht, nicht zu arbeiten“ und gleichzeitig fordern sie bedingungsloses Grundeinkommen. Das städtisch geförderte Projekt vertritt auf ihrer Seite auch die kritisch zu betrachtende Aussage: „Wir nehmen uns das Recht den Sicherheitsapparat zu missachten“.

Dem Projekt geht es aber nicht nur um frauenrechtliche Themen. Der trans*feministische Krawallverein fordert auch eine unregulierte Flüchtlingspolitik. „Wir fordern das Recht auf Migration für alle und zwar überall“ und „Das Recht auf eine Ende der staatlichen Illegalisierung von Flüchtlingen und Migrant*innen“.

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