italien vergewaltigung

Geschockt waren Passanten in der italienischen Kleinstadt San Vito Chietino, südlich von Pescara, letzte Woche: Mitten auf der Straße riss sich laut Medienberichten ein 20-jähriger Somalier die Kleider vom Leib, masturbierte ungeniert und vergewaltigte anschließend eine 68-jährige Frau, die sich in der Nähe am Strand sonnte.

Ein Report von Kornelia Kirchweger

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Vergewaltigungsopfer: „Ich dachte, er will mich umbringen“

In der Umgebung spricht man von nichts Anderem mehr, berichten italienische Medien, wie „Il Giornale“ oder „Republicca“.

Nach seiner öffentlichen „Darbietung“ begab sich der Mann zum Strand von Cintoni de Ripari, bei Ortona. An einem uneinsichtigen Abschnitt fand er eine 68jährige Frau, die sich dort sonnte. Er hielt sie im Sand fest, schlug ihren Kopf mehrmals gegen einen Felsen und vergewaltigte sie.

Irgendwann konnte sie sich befreien, begann zu schreien und rannte ins Wasser. Augenzeugen riefen die Carabinieri. Sie hielten den Vergewaltiger fest. Die Frau erlitt ein Gehirntrauma und zahlreiche Schürfwunden. „Ich dachte, er will mich umbringen“, sagte die Frau weinend zu den Ärzten. Sie wird im Krankenhaus behandelt.

Verdächtiger gibt falsche Identität an

Der Mann ist jetzt in Haft. Im ersten Verhör gab er eine falsche Identität an. Über einen Vergleich der Fingerabdrücke stellte man fest, dass er aus Somalia kommt und Saleban Nuur Shaieb heißt, berichtet „Republicca“. Er war vor einem Jahr illegal über Sizilien nach Italien gekommen, hat keinen festen Wohnsitz und erhielt im Oktober „subsidiären“ Schutz“.

Dieser gilt für Personen, die den Kriterien eines Flüchtlings nicht entsprechen, denen aber laut Genfer Flüchtlingskonvention bei Rückkehr ein ernsthafter Schaden – wegen Todesstrafe, Folter, Krieg im Land – drohen könnte.

Innenminister: „Das ist der Dank für Italiens Schutz“

Innenminister Matteo Salvini twitterte dazu empört mehrere Kommentare: „Das ist der Dank dafür, dass ihm Italien Schutz gewährte. Wie kann man nur daran denken, so etwas tun? Wo sind die radikal-schicken Feministinnen?“ (…) „Null-Toleranz gegen sogenannte ‚Flüchtlinge‘, die Krieg in unser Land bringen. Aber jetzt spielt es eine andere Musik. Umarmung auch für die Frau und meine besten Wünsche für eine rasche Erholung von diesem Horror.“