Immer mehr Künstler bekennen Farbe und wehren sich gegen die scharfen Maßnahmen der Merkel-Regierung, die auch ihre eigene Branche seit über einem Jahr in Schach halten. Pop-Ikone Nena äußerte sich nun bereits zum dritten Mal kritisch – zum ersten Mal bekannte sie sich dabei aber offen dazu, den Protest auf der Straße zu unterstützen. 

Schon zuvor sorgte die bekannte Künstlerin („99 Luftballons“, „Nur geträumt“,…), die mit ihrem Stil die deutschen 80er prägte wie keine andere mehrfach für Furore. Vor wenigen Monaten erklärte sie etwa, dass sie keinerlei „Zweiklassengesellschaft“ wünsche – und dass daher, egal was die Politik sagen möge, bei ihren Konzerte immer auch Ungeimpfte willkommen seienWochenblick berichtete.

Nena bedankt sich bei Kassel-Demonstranten

Nun lehnte sie sich sogar noch weiter aus dem Fenster. Auf Instagram teilte sie ein Video von der großen Freiheitsdemo in Kassel am vergangenen Wochenende. Darüber schrieb sie die Worte „Danke, Kassel 20.3.2021“. Untermalt war dieser Ausschnitt mit der Musik von Xavier Naidoo. Jener fiel im vergangenen Jahr durch seine Fundamentalkritik aus der Gunst des Mainstreams und rief nach der Ankündigung eines – mittlerweile doch wieder abgeblasenen – Total-Lockdowns über Ostern die Bürger zum friedlichen „Volksaufstand“ im ganzen Land auf.

Mainstream schießt scharf gegen kritische Künstlerin

Der Mainstream kann es nicht fassen und schießt sich wie bereits im Oktober, als sie ihren „gesunden Menschenverstand“ – ohne Corona überhaupt zu erwähnen – gegen „Panikmache“ einsetzen wollte, auf Nena ein. „Hat Nena ein Herz für Corona-Leugner“ titelt etwa die „FAZ“. Im Lauftext schreibt die Zeitung dann: „Während eines illegalen Demonstrationszugs kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen“ – ohne zu erwähnen, dass diese nicht von den Protestierenden, sondern von der Staatsmacht ausging.

Aufstand der Künstler gegen das Corona-Regime

Dem Mainstream kommen mit Fortdauer der Einschränkungen immer mehr ihrer einstigen Vorzeige-Künstler abhanden. Nachdem sich Schlagerstar Michael Wendler gegen die seiner Ansicht nach verfassungsfeindlichen Einschränkungen und „gleichgeschaltete Medien“ aufregte, verlor er zahlreiche Aufträge und flog, wie vor ihm Naidoo, aus der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Mainstream-Medien wetterten damals ohne Ende.

Ende Februar wagte sich dann Multitalent Alexander Klaws aus der Deckung und ärgerte sich über die „Nasenbohrer“ in der Politik, rechnete mit dem Umgang der Regierung mit den Künstlern gnadenlos ab. Er sorgte sich dabei auch darum, dass einige Regionen durch den Kultur-Lockdown zerstört würden.

Auch Kabarettisten watschen Mächtige längst ab

Auch Kabarettisten wie Monika Gruber, Dieter Nuhr oder Dieter Hallervorden äußerten sich seit Pandemiebeginn wiederholt kritisch. Sogar Otto Waalkes, der sich noch im Dezember betont angepasst und zuversichtlich gab, dass Deutschland da wieder heil rauskäme, weil frühere Generationen schon Schlimmeres durchgemacht hätten, ulkte zuletzt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor einem Millionenpublikum: „Noch dreimal Lockdown, dann ist Weihnachten“. So richtig ernst kann den Corona-Kurs von Merkel & Co. also niemand mehr nehmen… 

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