Wenn die Regierung mit Zahlen zu Infektionen und Toten jongliert und dabei vom Schutz der älteren Generation spricht, scheint sie zu vergessen, dass es sich dabei um ganz normale Menschen handelt. Diese haben allesamt Familien, denen der Besuch der Liebsten seit Monaten erheblich erschwert bis gänzlich verunmöglicht wird. Ohne den wichtigen Kontakt droht Vereinsamung – aber offenbar will niemand von den Mächtigen dieses reale Leid wahrhaben.

In einem Interview mit Edith Brötzner von der Initiative „Österreich ist frei“ ergreift Kriemhild Kreindl (62), die ihre eigene betagte Mutter selbst nicht besuchen darf, nun Partei für all diese Leute. Sie baut darauf, dass es vielen anderen Menschen ähnlich geht und möchte Bürger in dieser Lage dazu ermutigen, sich zu vernetzen und etwas gegen die unhaltbare Situation zu unternehmen.

Bewegende Botschaft

„Die Regierung macht mehr kaputt, als sie gut macht“ – diesen Standpunkt vertrat Kreindl bereits in der Vorwoche im Gespräch mit dem Wochenblick. Anstatt mit einschneidenden Maßnahmen den Menschen den Lebensabend und den Kontakt zu den Liebsten zu vermiesen, sollten die Entscheidungsträger lieber für Eigenverantwortung werben.

„Wir können uns selbst und unsere Angehörigen schützen, da brauche ich keine Politiker, die mir sagen, wie ich das machen soll. Das ist unser Leben!“, so das starke und klare Plädoyer der Oberösterreicherin. Nun legt sie nach, wie im bewegenden Video nachgesehen werden kann:

Appell an Bürger: Mehr hinterfragen und sich vernetzen

Sie richtet darin auch den Appell an die Bevölkerung. Diese sollten sich „nicht alles gefallen lassen, was ihnen vorgebetet und vorgegeben und vorgekaut und eingetrichtert wird“. Die Bürger sollten sich „auf die Füße stellen“ und die Narrative und Maßnahmen der Regierung hinterfragen.

Wenn auch Sie gemeinsam mit Kriemhild für unsere Senioren aktiv werden wollen, wenden Sie sich an [email protected]