Die Demonstration am Sonntag gegen die Corona-Diktatur in Innsbruck zeigte, dass sich die Österreicher noch nicht unterkriegen lassen. Bis zu 7.000 Tiroler nahmen an der Kundgebung für die Freiheit teil. Demo-Organisator Raphael Heuberger vom „Team Tirol“ erklärt gegenüber Wochenblick: „Sie wollen uns unsere Rechte wegnehmen. Und alles, das wir jetzt aufgeben, kennen unsere Kinder und unsere Kindeskinder gar nicht mehr. Das gilt es zu verhindern!“

  • Rund 5.000 – 7.000 Menschen am Sonntag in Innsbruck
  • Bombenstimmung gegen die Corona-Diktatur in Tirol
  • Querschnitt der Gesellschaft: Junge, Familien, Alte, Medizin-Berufe, Migranten
  • Nach Kickl-Aufruf: Tiroler mobilisieren für MEGA-Demo am 20.11. in Wien
  • Pflegekräfte gegen Impfzwang: Mangel wird sonst noch größer

Dass es gar so viele Menschen sein werden bei der zweiten Demonstration gegen die Corona-Politik in Innsbruck seit dem Frühjahr, damit hätte Heuberger gar nicht gerechnet. In vielen österreichischen Städten wurde gegen die verschärfte Corona-Diktatur demonstriert, war an diesem Sonntag zahlenmäßig führend im Widerstand. Die Regierungsentscheidung zum Brutalo-Lockdown für Ungeimpfte habe die Demonstration, für die Heuberger mit seinem Team in den letzten vierzehn Tagen bereits mobilisierte, erst recht explodieren lassen. „Von Anfang an war eine Bombenstimmung. Wir hatten die Demo vor ein paar Wochen ja noch gegen 3G am Arbeitsplatz angemeldet. Nun standen wir aber gegen den neuen Lockdown und den 2G-Zwang auf.“ Rechneten die Organisatoren ursprünglich noch mit etwa 500 Teilnehmern musste nun am Sonntag sogar die Exekutive ingestehen: „Herr Heuberger, das sind mindestens 5.000 Teilnehmer!“, wie Heuberger schildert.

+++ MEGA-Demo am 20.11.: Kickl ruft zum Protest gegen CORONA-DIKTATUR +++

Starkes Zeichen aus Tirol:

 

Bis zu 7.000 Teilnehmer. Raphael Heuberger zeigte sich im Gespräch mit dem Wochenblick selbst überwältigt von der starken Ressonanz der Tiroler: „Ein Experte schickte uns vom ‚Team Tirol‘ eine Berechnung zu, dass es 5.200- 6.600 Leute waren.“ 

Bilder von Raphael Heuberger

Viel Pflegepersonal und namhafte Redner

Raphael Heuberger sieht den Widerstand gegen die Corona-Diktatur als geradezu selbstverständlich an. „Ab und zu muss man kämpfen“, erklärt er. Denn: „Es gibt nichts schöneres, für das man sein Leben gerne gibt, als für die Freiheit!“ Gemeinsam mit seinem Team konnte er namhafte Redner für die Demonstration gewinnen. So erklärte der Tiroler Nationalratsabgeordnete Peter Wurm (FPÖ), dass er den Impfzwang nicht nachvollziehen könne. Aus Gesprächen mit Ärzten wisse er, dass Genesene eine hohe (sterile) Immunität erreichten. Der renommierte Mediziner Dr. Christian Schubert sprach über die psychologischen Faktoren und Schädigungen durch die Corona-Politik. Er habe beschrieben, wie die Maßnahmen die Gesellschaft zerstören. Auch der kritische Rechtsanwalt Dr. Christian Ortner bezeichnete die Maßnahmen aus seiner Expertise heraus als nicht weiter tragbar. Ebenso redete eine Krankenpflegerin gemeinsam mit einer Kollegin gegen die Maßnahmen, den Impfzwang und die derzeitige Situation an. Es müsse doch klar sein, dass man in dieser Situation nicht auch noch mehr Pflegepersonal durch einen Impfzwang vergraulen könne, mahnten sie zur Vernunft. Das „Team Tirol“ konnte auch den patriotischen Ex-Schützenkommandanten Jürgen Wirth Anderlan für eine Rede im Zuge der Protestkundgebung gewinnen.

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Wenn schon, denn schon: Mobilisieren für Wien am 20.11.

Heuberger beschreibt die Teilnehmer: „Mit einer derartigen Masse haben wir nicht gerechnet. Bei der ersten Demo waren es 500 Teilnehmer. Jetzt waren es noch einmal 10 Mal so viele, wie auch die Polizei zugab. Dieses Mal war auch viel Pflegepersonal und Ärzte mit dabei. Sie wehren sich gegen den Impfzwang. Es war ein gewaltiges Zeichen. Und viele Teilnehmer und auch Redner meldeten sich bereits für die nächste Demonstration an!“ Heuberger schildert, dass es sich bei den Teilnehmern um einen Querschnitt der Gesellschaft gehandelt habe. Fast alle seien aus Tirol gewesen: Familien mit ihren Kindern, Jugendliche so ab 14 Jahren bis hin zu Menschen über 80. Und auch viele Migranten hätten Teilgenommen: „Auch Tschetschenen, Türken, Bosnier, Kroaten – alles quer durch die Bank! Vereint gegen die Corona-Diktatur“, zeigt sich Heuberger begeistert. Dabei hätte sich noch eine Antifa-Gruppe dem Protest in den Weg stellen wollen – vergebens: „Eine Antifa-Aktion wollte die Straße sperren. Es waren aber nur so 7 oder 8 Leute, wir konnten das nur belächeln“, schildert der „Team Tirol“-Organisator. Am 12. Dezember findet bereits die nächste Demonstration ab 14 Uhr am Landhausplatz in Innsbruck gegen den Corona-Wahnsinn statt. Und Raphael Heuberger wird mit seinen Kollegen wieder dafür mobilisieren.

Doch zuvor gilt es für das tatkräftige Tiroler Demo-Team das Aufgebot für die Großkundgebung in Wien am 20. November zu organisieren. Wenn schon einmal ordentlich demonstriert werde, dann sei man auch dabei, zeigt sich Heuberger entschieden. Denn die Lage sei zu drastisch um nichts zu tun, erklärt der Tiroler: „Wir müssen aufstehen für die Freiheit von allen, egal ob geimpft oder ungeimpft! Sie nehmen uns unsere Rechte weg. Und alles, das wir jetzt aufgeben, kennen unsere Kinder und unsere Kindeskinder gar nicht mehr. Das gilt es zu verhindern!“

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