Neu ausgewertete Daten der Statistik Austria bestätigen den Eindruck, den viele Linzer bei einem Bummel durch ihre Heimatstadt gewinnen können. Der Bevölkerungsstand in der Stahlstadt ist mit rund 206.000 Einwohnern zu Jahresbeginn auf einem historischen Hoch. Gleichzeitig gibt es so wenige „gebürtige Österreicher“ wie noch nie.

Waren es vor wenigen Jahren noch (20,7 Prozent), so ist aktuell schon fast jeder dritte Linzer (66.843 an der Zahl) kein gebürtiger Österreicher mehr. Ein demographischer Wandel, der sich auch in der Sicherheitspolitik bemerkbar macht.

36 Morde alleine dieses Jahr in Österreich

„Die verfehlte Zuwanderungspolitik der letzten Jahre sorgt natürlich auch in Linz für eine angespannte Situation“, schildert der freiheitliche Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml im Gespräch mit dem Wochenblick. „Wir brauchen keine importierte Kriminalität und schon gar keine deutschen Verhältnisse in Linz“, konstatiert Raml in Anspielung auf drei besonders grauenvolle Morde, die sich vor wenigen Wochen innerhalb kürzester Zeit in unserem Nachbarland ereignet hatten.

Dass auch in Österreich mittlerweile besorgniserregende Zustände herrschen, offenbart ein Blick in die heimische Mordstatistik. 36 Tötungsdelikte gab es hierzulande alleine dieses Jahr bisher zu beklagen. Brisant: Knapp zwei Drittel davon wurden von Ausländern begangen, wie eine detaillierte Liste des Wochenblicks belegt.

Raml fordert konsequente Abschiebungen

„Regelmäßige präventive Kontrollen der Polizei können solche Wahnsinnstaten bereits im Vorfeld verhindern! Außerdem sind konsequente Abschiebungen straffälliger Ausländer das Gebot der Stunde“, erklärt der Linzer Stadtrat dazu.

Dass Linz mittlerweile ein massives Problem mit Gewalt von (meist sehr jungen) Ausländern hat, bestätigte bereits auch der oberste Polizist im Lande, Polizeidirektor Andreas Pilsl.

Zeit für ein neues Jugendstrafrecht?

„Die Täter werden immer jünger“, erklärt Michael Raml seinen Ruf, das Strafrecht dahingehend zu verschärfen. „Seien wir uns ehrlich: Dass sich Sozialarbeiter um die kriminellen Burschen annehmen, wird nicht viel bringen. Ihnen muss mit der Härte des Gesetzes entgegengetreten werden! Durch gutes Zureden werden sie ihrer Bande nicht den Rücken kehren. Nur wenn sie frühzeitig spürbare Konsequenzen für ihr Handeln erfahren, kann sich etwas ändern“, ist Raml überzeugt. Sein Credo deshalb: „Wer alt genug für ein Verbrechen ist, ist alt genug für eine Strafe!“

Auch das Sozialsystem gerät ans Limit

Neben Fragen der Sicherheit bringt der Linzer Stadtrat auch soziale Komponenten ins Spiel, die mit dem rasanten Zuwachs ausländischer Mitbürger einhergehen. So seien mittlerweile 58 Prozent der Mindestsicherungsbezieher keine österreichischen Staatsbürger.