Die FPÖ ist am Samstag im burgenländischen Oberwart bei ihrem Neujahrstreffen ins politische Jahr 2020 gestartet. Das Burgenland ist nicht nur das Heimatbundesland von FPÖ-Chef Norbert Hofer, sondern es finden dort in zwei Wochen auch Landtagswahlen statt. Wie in all den Jahren bei FPÖ-Neujahrstreffen gewohnt, gab es eine volle Messehalle (mehr als 2.000 Besucher), gute Stimmung und musikalische Unterstützung von der John-Otti-Band.

Klubobmann Herbert Kickl fand deutliche Worte. Gleich am Beginn seiner Rede merkte er sarkastisch an, dass er sich an Sebastian Kurz erinnert fühlte, als die John-Otti-Band „Du hast mich tausendmal belogen“ spielte. Die ÖVP stehe für Arroganz und Selbstgefälligkeit, Österreichs Herzlungenmaschine sei fest in schwarzer Hand.

Zum Innenministerium und seinen jetzigen ÖVP-Minister Karl Nehammer fiel Kickl ein Reim ein: „Es braucht dort keinen Nehammer, sondern einen Dampfhammer!“ Mit einem weiteren Reim „würdigte“ Kickl auch die Grünen: „Statt Grüne Alternative müsste es Grüne Naive heißen!“ Dass Werner Kogler zur Angelobung ohne Krawatte gekommen war, kommentierte der FPÖ-Klubobmann wie folgt: „Ich habe gedacht, er kommt ohne Hose, so sehr haben ihn die Schwarzen ausgezogen!“