Nach der Messerattacke durch einen Westafrikaner auf einen Arzt in einem Wiener Spital („Wochenblick“ berichtete) kommen nun mehr Details an die Öffentlichkeit. Beim Opfer handelt es sich ausgerechnet um jenen Oberarzt, der dem Verdächtigen einen lebensrettenden Herzschrittmacher eingesetzt hatte.

Im Verhör gestand der Täter aus Sierra Leone die Wahnsinnstat, hatte aber auch prompt eine „Erklärung“ für das Motiv parat: „Stimmen im Kopf haben es mir befohlen.“

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Afrikaner ist subsidiär-schutzberechtigt

Nur eine rasche Notoperation hatte dem 64-jährigen Kardiologen das Leben gerettet. Er war es auch, der dem 33-jährigen subsidiär Schutzberechtigten, der seit 2004 in einer Gemeindebauwohnung in Wien lebt, mit seinem Team einen Schrittmacher verpflanzt hatte.

Der wegen Drogen vorbestrafte herzkranke Afrikaner zuckte ein im Rucksack mitgebrachtes Küchenmesser mit einer 15 Zentimeter langen Klinge, stach im Warteraum ohne jegliche Vorwarnung in den Bauch seines Retters.

Stimmen im Kopf haben es befohlen

Er sei seinem Lebensretter dankbar, erzählte er im Verhör, aber „Stimmen im Kopf“ hätten ihm die Tat befohlen. Der Afrikaner wurde bereits in das Gefangenhaus des Landesgerichtes Wien eingeliefert.