Seit es Corona-Impfungen gibt, mehren sich Berichte über die Nebenwirkungen. Während man bei den Zahlen der „Corona-Toten“ großzügig vorgeht, wird bei Impf-Kalamitäten betont, dass es an Vorerkrankungen gelegen haben könnte.

Der Impfstoff von Astra-Zeneca ist derzeit in aller Munde, von allen Corona-Impfstoffen gilt er als derjenige, der die meisten Nebenwirkungen zu verzeichnen hat – und das, obwohl allgemein nur sehr zurückhaltend über allfällige Komplikationen mit den Corona-Vakzinen berichtet wird.

Bei Mutation unwirksam?

Südafrika hatte bereits die Verabreichung des Astra-Zeneca-Präparats gestoppt, da es laut offiziellen Verlautbarungen des südafrikanischen Gesundheitsministeriums nicht ausreichend gegen die Virusmutation schützt. Seither versucht das Land, eine Million Impfdosen loszuwerden – aber die Nachfrage lässt zu wünschen übrig.

Wenig später stoppte die schwedische Provinz Sörmland die Verabreichung des Impfstoffs. Bei 400 geimpften Krankenhausmitarbeitern traten bei rund 25 Prozent der Personen Nebenwirkungen auf, was zu Personalmangel in den Krankenhäusern führte. Ähnliche Probleme gab es ebenfalls in Hamburg, Braunschweig und Emden, wo die Verabreichung auch teilweise gestoppt wurde.

Viele Nebenwirkungen

Auch in Linz fielen nach dem Beginn der Corona-Impfungen Sanitäter des Roten Kreuzes aus, so dass statt 20 nur noch 13 Rettungswagen besetzt werden konnten. Auch Ärzte wehren sich inzwischen gegen eine Impfung mit Astra-Zeneca. Dabei zeigte sich schon in der Zulassungsstudie von Astra-Zeneca, dass sich ein Drittel der Geimpften „fiebrig“ fühlte und über Schmerzen an der Einstichstelle sowie Müdigkeit, Frösteln und Kopf- und Muskelschmerzen klagte.

In Großbritannien erschien auch unlängst ein Bericht der Regierung, wo rund einer von 333 Geimpften Nebenwirkungen angibt. Etwa zwei Drittel der Meldungen beziehen sich auf den Impfstoff von Pfizer/BioNTech, der Rest auf Astra-Zeneca, wobei letzterer für rund 4 unerwünschte Einzelreaktionen sorgt, der Pfizer-Impfstoff nur für 2,5 Reaktionen. Dennoch hält die Regierung die Impfungen in einer Zwischenbilanz für weiterhin unbedenklich. In Oxford soll nun sogar der Astra-Zeneca-Impfstoff an 300 Kindern getestet werden. Ob die Eltern die Risiken wirklich kennen?