„Wir können unkontrollierte Migration in Europa nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn wir unsere polizeilichen Maßnahmen eng abstimmen“, sagte Konrad Kogler, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, nach dem Treffen mit den Polizeichefs der Balkanstaaten. Diese versprachen eine enge Zusammenarbeit.

Nur durch Kooperation habe man Anfang des Jahres nämlich wieder die Kontrolle über die turbulente Situation entlang der Westbalkanroute erlangt, betonte Kogler und die Konferenzgespräche hätten auch bestätigt, dass unser bisher eingeschlagener Weg richtig war. Auf Grund seiner geografischen Lage ist Österreich sowohl von Migration über die Westbalkanroute als auch über die Mittelmeerroute bekanntlich besonders betroffen. „Aber wir werden wachsam sein, sollte es zu Routenverlagerungen etwa über Bulgarien kommen“, betonte Kogler.  Die Polizeichefs sprechen sich in der anlässlich des Treffens verfassten Deklaration auch für strenge Grenzkontrollen und Grenzüberwachung aus. Bei den Zurückweisungen bzw. Rückübernahmen von Migranten planen die Polizeichefs die Maßnahmen künftig noch besser zu koordinieren. Bei Frontex und Europol regen die Polizeichefs Unterstützung bei der Überwachung der Migrationssituation und beim Austausch von Informationen an.

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