In seiner Rede zum politischen Aschermittwoch der FPÖ in Ried sprach Freiheitlichen-Boss Heinz-Christian Strache über so gut wie jedes Thema. Dabei sparte er nicht an Pointen.

Die etablierten Parteien und Medien würden selbst unaufhörlich „Fake News“ verbreiten. Die Regierung schmelze auf ein „Kernchen“ zusammen, spottete Strache. Kern sei ein Kanzler ohne demokratische Legitimation, auch wenn er besser angezogen sei als sein Vorgänger Faymann.

Heldenplatz als „Refugees Welcome“-Platz

„Kern schaut aus wie der Faymann mit Sonderprämie“, erklärte Strache. Er werde der Kanzler mit der kürzesten Regierungszeit sein, den Österreich je erlebt habe.

Mit einem Augenzwinkern schlug Strache vor, den Heldenplatz in „Refugees Welcome“-Platz oder „Ho-Chi-Min-Platz“ umzubenennen. „Wann kommt man auf die Idee ein Lenin-, Mao- oder Stalindenkmal zu bauen“, fragte sich Strache angesichts der geplanten Errichtung eines Ho-Chi-Minh-Denkmals in Wien.

Jahrelang sei die FPÖ unterschätzt worden, unterstrich Strache. Doch u.a. in Wien habe man Voraussagen, die FPÖ bewege sich dauerhaft im einstelligen Prozent-Bereich, Lügen strafen können.

„Für einige ist die EU eine Ersatzreligion“

Zugleich erweise sich immer mehr, dass den politischen Eliten der EU-Glaube zur Ersatzreligion werde. Zugleich bekräftigte Strache seinen Sager, nachdem die EU angesichts eines möglichen Sparkurses der NATO auf eigene militärische Forschung und Entwicklung setzen solle. Innerhalb der EU sei eine grundlegende Reform auch im Sinne Österreichs notwendig.

Für Österreich sei es zugleich unabdingbar, sich von militärischen Bündnissen fernzuhalten und die Neutralität zu bewahren. Außerdem forderte Strache eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland und die Pflege guter Beziehungen zu den USA unter einem Präsidenten Trump.

ÖVP wie Chinesen

„Gegenüber dem Obmannwechsel in der ÖVP ist der Schneidersitz ja eine stabile Haltung“, erklärte Strache. Hinsichtlich der aktuellen Stimmzuwächse der FPÖ merkte er an: „Unsere Gegner haben einfach Erfolgsneid.“ Die ÖVP gleiche in einigen Dingen den Chinesen – auch diese würden unaufhörlich gute Ideen kopieren. Dem Publikum versprach Strache, die FPÖ werde eine unverantwortliche Politik der Masseneinwanderung abstellen.

Hinsichtlich der „Kopierpolitik“ des ÖVP-Außenministers Sebastian Kurz betonte Strache: „Der Kurz ist wie ein Lehrling, der die Gesellenprüfung nicht schafft, aber schon so tut, als sei er ein Meister.“ Zugleich erklärte der FPÖ-Boss mit Nachdruck, es sei ein Kopftuchverbot an Schulen, Universitäten und weiteren staatlichen Einrichtungen notwendig.

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Immer mehr „Fake News“ sind in den Medien im Umlauf. Doch wie soll man mit diesem Phänomen umgehen? Zu dieser Frage hat der „Wochenblick“ am 9. März in Linz eine Veranstaltung organisiert.

 

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