Nach dem Terroranschlag in London vom Mittwoch, der laut Experten und „Scotland Yard“ offensichtlich von Islamisten begangen wurde, zeigten sich auch österreichische Politiker schockiert. Laut aktuellem Stand (11.28 Uhr) hat der Attentäter drei Menschen getötet, er selbst wurde erschossen.

Unter den Opfern befindet sich auch ein 48-jähriger Beamter, der laut Scotland Yard „Ehemann und Vater“ ist. Mindestens 40 Menschen wurden verletzt, 29 sollen ins Krankenhaus gekommen sein.

Terror „alltägliche Realität“ geworden

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache äußerte sich zu dem brutalen Anschlag in London. „Es macht unfassbar traurig und wütend! Man fühlt sich ohnmächtig ob der Bilder. Man denkt an die Verletzten und die Angehörigen der Opfer“, betonte er auf Facebook.

Zugleich zeige sich, dass der Terror mittlerweile leider zur alltäglichen Realität in Europa gehöre. „Vor zwei Jahren hätte es zum gestrigen Terroranschlag in London noch Sondersendungen und eingefärbte Profilbilder auf Facebook gegeben. Heute empfinden wir solche Terroranschläge leider schon fast als alltäglich, wir sind abgestumpft“, unterstrich der FPÖ-Boss.

Viele Terroristen Asylwerber

Angesichts des hohen Anteils von Asylwerbern aus dem islamischen Raum unter den Attentätern der vergangenen Anschläge betonte Strache die Verantwortlichkeit der „Politik der offenen Grenzen“ für die fatale Terror-Entwicklung.

„Wann verstehen die letzten ‚Willkommensfanatiker‘ und Träumer, dass unser Europa in seiner Gesamtheit bedroht ist und der Kampf um unsere Heimat längst begonnen hat?“, schrieb er. Und ergänzte: „Die Zeit der linken Träumereien ist vorbei, wir sind längst in der Realität eines Albtraumes aufgewacht. In einer Zeit in der Angst dominiert, muss doch etwas gewaltig falsch sein!“

Weiterhin offene Grenzen?

Bereits wenige Stunden zuvor hatte der FPÖ-Boss die Regierung für fehlende Grenzschließungen scharf kritisiert. Noch immer sei die „Balkanroute“ Richtung Österreich offen. Auch an der Zusage Österreichs, weitere Asylwerber aus Italien aufzunehmen, übte er scharfe Kritik. Besonders der Umstand, dass viele der Einwanderer junge muslimische Männer seien, sei sehr bedenklich:

Brutale Auto-Attacke

Der Täter ging besonders skrupellos vor: Am Mittwochnachmittag um 14.20 Uhr hatte er auf der Westminster Bridge, welche über die Themse zum Parlamentsgebäude führt, sein Auto auf den Fußweg gelenkt und Dutzende Menschen bei hoher Geschwindigkeit überfahren. Danach rammte er einen Zaun vor dem Parlamentsgebäude. Anschließend stieg der Attentäter aus und griff einen Polizisten mit einem Messer an. Polizeibeamte erschossen den Attentäter anschließend.

Zu den Hintergründen und der Identität des Täters hält sich die britische Polizei noch bedeckt. Inzwischen wurden mindestens sieben Personen festgenommen, Wohnungen in London und Birmingham durchsucht.

Neben Strache haben auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Kern, die Nationalratspräsidenten Doris Bures und Norbert Hofer sowie Vizekanzler Reinhold Mitterlehner ihre tiefe Anteilnahme über die Opfer von London ausgedrückt.

++++

Der Artikel hat für Sie wichtige Neuigkeiten enthalten? Sie wollen keine brisanten Informationen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen NEWSLETTER!