Unfassbares trug sich am Donnerstagabend gegen 19 Uhr in Wiesloch im Rhein-Neckar-Kreis zu: Nachdem ein 13-Jähriger bei einer Auseinandersetzung zweier „Jugendgruppen“ von sechs bis sieben unbekannten Tätern attackiert wurde, flüchtete der Jugendliche zu seinem Elternhaus – wurde dort jedoch von seinen Angreifern eingeholt. Sie schlugen abermals mit Gürteln und Fäusten auf ihn ein, bis seine Familie ihm zur Hilfe eilte. 

Als die Täter realisierten, dass die Polizei auf dem Weg war, flohen sie zunächst – manche von ihnen zu Fuß, andere mit einem Auto. Einige Stunden später allerdings tauchte laut Zeugenberichten eine Gruppe von mindestens 20 bewaffneten Personen vor dem Haus der Familie auf. Sie trugen Stöcke, Baseballschläger und Messer mit sich und verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus, um die Bewohner anzugreifen. 

Werbung

Der Junge erlitt an diesem Abend mehrere Prellungen. Sein 63-jähriger Vater zog sich eine Stichverletzung am Rücken zu, während die 61 Jahre alte Mutter eine Kopfplatzwunde erlitt. 

Bei Eintreffen der Polizei herrschten noch immer „tumultartige Szenen“. Eine Fahndung nach den Tätern blieb trotz des Einsatzes von elf Streifenwagen erfolglos. Nähere Angaben über die Täter, auch über deren Migrationshintergrund, macht die Polizei bisher nicht.

Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. 

Werbung

Folgen Sie uns auch auf Telegram, um weiter die aktuellen Meldungen von Wochenblick zu erhalten!

+++ BEZAHLSCHRANKE? NEIN DANKE +++
In Zeiten großer Krisen heißt es zusammenhalten. Der Wochenblick stellt deshalb ab sofort alle exklusiven Inhalte und Reportagen in voller Länge und ohne Zusatzkosten für seine Leser im Internet zur Verfügung. Während Mainstream-Medien verzweifelt um Abos werben, wollen wir nur eines: Ihnen ehrlich und rasch alle Informationen liefern, die Sie in dieser fordernden Zeit brauchen!