Nicht erst, seitdem der Begriff „Lügenpresse“ Hochkonjunktur feiert, sinkt das Vertrauen in die europäische Medienlandschaft. Seit Jahrzehnten belegen Statistiken das große Misstrauen in Journalisten, Fernsehsender oder Zeitungsverlage.

Ein Beitrag von Erich Maier

Nun haben fast eine Million Menschen zwischen 18 und 34 Jahren an einer Studie zu diesem Thema teilgenommen. Das Ergebnis: europaweit haben 39 Prozent „überhaupt kein Vertrauen“ in die Medien, 41 Prozent stehen der Medienlandschaft skeptisch gegenüber. Nur 17 Prozent vertrauen ihr „mehr oder weniger“.

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Dennoch sollte die Macht der Medien nicht unterschätzt werden. So kennt die Kommunikationswissenschaft schon seit den Achtzigern den sogenannten Dritte-Person-Effekt.

Ein Wahrnehmungsphänomen nach dem Schema: „Die Masse ist anfälliger für die Beeinflussung durch Massenmedien als ich selbst.“ Nicht nur deshalb können wir davon ausgehen, dass zumeist die Wirkung der Medien unterschätzt wird und wir keineswegs so immun sind, wie wir es gerne wären.

 

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