Zu Beginn der Corona-Pandemie war die einhellige Meinung der „Experten“, dass das Tragen von Masken zur Eindämmung der Virusausbreitung keinen Sinn machen würde. Kurz darauf war ein allgemeiner Meinungswechsel unter diesen zu beobachten. Dieser kam allerdings nicht aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zustande. Die Organisation PANDA (Pandemics – Data and Analytics) weist darauf hin, dass der Masken-Zwang wissenschaftlich nicht begründbar ist und sogar schädliche Auswirkungen auf Gesundheit und Psyche der Kinder hat.

Von Christoph Uhlmann

  • Mehrere Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Masken keinen signifikanten Einfluss auf die Ausbreitung von Viren haben.
  • Generell ist die Studien- und Datenlage zum Nutzen von Gesichtsmasken spärlich.
  • Gesichert scheint, dass das Maskentragen bei Kindern gesundheitliche Probleme verursacht.
  • Eine Befragung von Eltern, Ärzten und Pädagogen ergab ein erschreckend häufiges Auftreten verschiedener Symptome bei Kindern.
  • Maskentragen kann die Mutter-Kind-Bindung beeinträchtigen und zu Entwicklungsstörungen führen.

Corona-Maßnahmen basieren nicht auf Wissenschaft

Der Zusammenschluss Panda ist eine politisch und wirtschaftlich unabhängige Organisation, die versucht wissenschaftlich fundierte Erklärungen zu entwickeln und diese anhand internationaler Daten zu überprüfen. In ihrer „Erklärung zum Schutz der Kinder vor Corona-Maßnahmen“ forden sie, dass die Corona-Maßnahmen seitens der Politik wieder zurückgenommen werden (Wochenblick berichtete über die Deklaration).

Gesichtsmasken sind unwirksam

Ein auf der Webseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC veröffentlichter Artikel von Jingyi Xiao (Universität Hongkong) und weiteren Wissenschaftlern aus dem Mai 2020 kommt zu dem Schluss, dass das Maskentragen keinen nachweisbaren, eindämmenden Effekt auf die Virus-Übertragung bei bestätigter Influenza hat. Die Wissenschaftler resümieren, dass „die Ergebnisse von 14 randomisierten kontrollierten Studien zu diesen Maßnahmen keinen wesentlichen Einfluss auf die Übertragung von im Labor bestätigter Influenza gezeigt“ haben.

Spärliche Datenlage zum Nutzen von Masken

Die Forscher Tom Jefferson (Epidemiologe; arbeitet für Cochrane Collaboration) und Carl Heneghan (Professor für Evidenzbasierte Medizin in Oxford) haben ebenfalls Studienergebnisse der letzten Jahre zum Thema zusammengetragen und kritisieren die nach wie vor spärliche Datenlage zum Nutzen von Masken trotz zwei Jahrzehnten Pandemievorbereitung. Sie meinen, es bestehe eine „erhebliche Unsicherheit über den Wert des Tragens von Masken“ und fordern weitere Studien. Die aktuelle Situation bezeichnen sie als „Abkehr vom wissenschaftlichen Modus Operandi“, was zu einem „Spiel von Meinungen, radikalen Ansichten und politischem Einfluss“ beitrage.

Auch FFP2-Masken schützen nicht

Auch die WHO kommt in ihrer Empfehlung zur Verwendung von Masken aus dem Juni desselben Jahres zu der Erkenntnis, dass es keine Evidenz dafür gibt, dass generelles Maskentragen bei Gesunden Auswirkungen auf die Verhinderung von Atemwegserkrankungen hat. Eine weitere wissenschaftliche Arbeit von Jefferson (und anderen) aus dem November des Vorjahres konnte „keine eindeutigen Unterschiede zwischen der Verwendung von medizinischen/chirurgischen Masken im Vergleich zu N95/P2-Atemschutzmasken bei medizinischem Personal, wenn diese in der Routineversorgung zur Reduzierung von Atemwegsvirusinfektionen eingesetzt wurden“, feststellen. Es wird auch festgehalten, dass die Ergebnisse randomisierter Studien „keine eindeutige Reduktion der respiratorischen Virusinfektionen durch die Verwendung von medizinischen/chirurgischen Masken während der saisonalen Influenza“ zeigen konnten.

Masken sind schädlich

In ihrer Richtlinie zur Verwendung von Masken listet die WHO eine Reihe negativer Auswirkungen des Tragens auf. So sei das Risiko einer Selbstinfektion durch das Berühren sowie das Nichtwechseln der Maske, wenn diese bereits feucht geworden ist, erhöht. Unwohlsein, Kopfschmerzen, Atemprobleme und Schädigungen im Gesicht werden als mögliche Folgen aufgezählt. Es wird auch auf Studienergebnisse hingewiesen, die besagen, dass wenn Kinder Masken während leichter oder mittlerer körperlicher Betätigung tragen, mit schädlichen Auswirkungen auch bei gesunden Kindern zu rechnen ist. Verschiedene Werte der Herz- und Lungenfunktion würden dadurch negativ beeinträchtigt werden.

Erschreckende Häufigkeit von Krankheitssymptomen

Eine Befragung von Silke Schwarz (Universität Witten/Herdecke) und weiteren Wissenschaftlern analysierte die Beobachtungen von Eltern, Ärzten und Pädagogen. Die Auswertung dieser Befragung zeigte folgende Verteilung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei einer durchschnittlichen Tragedauer von 270 Minuten pro Tag: Irritation (60%), Kopfschmerzen (53%), Konzentrationsstörungen (50%), Lernschwierigkeiten (38%) und Schläfrigkeit (37%) waren besonders häufige Symptome. Weiters wurde auch eine erhöhte Abneigung gegen den Schul- oder Kindergartenbesuch festgestellt (44%).

Entwicklung der Kinder wird gestört

Maskentragen hat aber auch negative Folgen für die Kommunikation der Kinder, wie die WHO in ihrer Richtlinie festhält. Ein Diskussionspapier von Janet Green der Universität Tasmanien (und anderen), das im Journal of Neonatal Nursing veröffentlich wurde, thematisiert die schädlichen Auswirkungen der Gesichtsmasken auf Babys und Familien während der Corona-Pandemie. Die Wissenschaftler gehen von einem großen Einfluss auf die Fähigkeit, Emotionen auszudrücken und Gesichtsausdrücke zu lesen, aus. Sie schlussfolgern, dass dies die sprachliche Entwicklung von Kindern beeinträchtigt und weisen auch auf die Möglichkeit hin, dass die Bindung der Mutter zum Neugeborenen negativ beeinflusst werden könnte.

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