christine haberlander hebammen oberösterreich
Speziell bei der Betreuung der 0 bis 3-Jährigen gibt es noch Ausbaupotential.

Die Anzahl der Studienplätze für Hebammen an der Fachhochschule (FH) für Gesundheitsberufe in Oberösterreich wurde jetzt um über 50 Prozent erhöht.

Bisher gab es für den Lehrgang Hebamme nur 42 Studienplätze. Die Anzahl wurde jetzt um 22 Plätze und damit um über 50 Prozent erhöht. Ausbildungsstandort ist der Med Campus V. am Linzer Universitätsklinikum.

„Wichtiges Bindeglied“

Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP), für die Erhöhung verantwortlich, zeigt sich über die Erhöhung erfreut und betont die Wichtigkeit von Hebammen als „wichtiges Bindeglied zwischen Kind und Mutter.“

Anlässlich des „Internationalen Hebammentags“ am 5. Mai hielt Landesrätin Haberlander fest: „Gerade in den Wochen vor und in den ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes ist die Unsicherheit bei Müttern groß. Umso wichtiger ist es, dass sie mit den Hebammen kompetente Ansprechpartnerinnen haben, die rasch und problemlos Hilfestellung anbieten“.

In den nächsten Jahren sei laut einer Bedarfsanalyse von einem Mehrbedarf an Hebammen auszugehen. Darum wurden die Studienplätze stark erhöht.

Hier kümmert sich die neue Landesrätin um unsere Kinder 2
Christine Haberlander im Landeskindergarten mit der kleinen Viktoria aus Linz (5 Jahre alt)

Enge Bindung wichtig

Auch Studiengangsleiterin Dr. Barbara Schildberger zeigte sich erfreut: „Hebammenarbeit ist ein wichtiger Baustein im Gesundheitswesen, vor allem in der Gesundheitsförderung zwischen Mutter – Kind – Familie. Wir Hebammen unterstützen Frauen und ihre Partner beim Start in ein gemeinsames Familienleben und legen dadurch den Grundstein für einen gesunden Start der Kinder.“

„Durch unsere Arbeit fördern wir die enge Bindung zwischen Familie und Kind, die essenziell für die gelingende psychische und körperliche Entwicklung eines Kindes ist“, so Schildberger weiter.

Umfassende Aufgaben

Abschließend gab Haberlander noch einen kurzen Einblick, welche Bereiche vom Beruf umfasst sind: „Die Betreuung, Beratung und Pflege der Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerin, die Beistandsleistung bei der Geburt sowie die Mitwirkung bei der Mutterschafts- und Säuglingsfürsorge“, so die Landesrätin.