In der Nacht vom 20. auf 21. Juni kam es in Stuttgart zu massiven Ausschreitungen, an denen bis zu 500 Personen beteiligt waren. Es kam zu Plünderungen und brutalen Übergriffen auf die Polizei. 19 Beamte wurden verletzt. Kaum war der letzte Stein auf einen Polizisten geworfen, das letzte Geschäft geplündert und verwüstet, begannen die „Haltungsmedien“ mit der Arbeit an der Gehirnwäsche der Bevölkerung. Die neueste Phrase, die uns uns wohl lange Zeit begleiten wird: „Menschen aus der Event- und Partyszene“. Vermutlich ist „Allahu Akbar“ der neueste Schrei in dieser bunten Partygesellschaft.

Ein Kommentar von Willi Huber

Ist es eigentlich dreist, in Corona-Zeiten eine Szene verantwortlich zu machen, die aufgrund zahlloser abgesagter Veranstaltungen und astronomischem Verdienstentgang ohnehin auf den Knien ist? Den so genannten „Spin-Doktoren“, welche teils direkt beauftragt, teils in vorauseilendem Gehorsam die Realität umdeuten, ist das wohl egal. Die für brutale Migrantengewalt verwendeten Formulierungen erklären einem nüchternen Betrachter gut, weshalb Journalist inzwischen einer der am wenigsten angesehenen Berufe ist. Dabei besteht die Eigenleistung der meisten Medien und ihrer Schreiberlinge in der Regel beim Kopieren von Agenturmeldungen. In Österreich ist es zentral die im Eigentum des ORF befindliche APA (Austria Presse Agentur) , deren Text unreflektiert und ohne eigene Recherchearbeit übernommen wird.

Wortgleich in zahlreichen Medien

„Nach Polizeiangaben beteiligten sich bis zu 500 Personen an den Krawallen. 24 wurden vorläufig festgenommen. 19 Polizisten wurden verletzt – einer davon ist nun dienstunfähig. Die Polizei sieht keine politischen Motive hinter der Gewalt, sie macht Partygänger und Krawalltouristen für die Eskalation verantwortlich.“

Dieser Text findet sich wortgleich …

hier in den OÖN
hier im Standard
hier in der Kleinen Zeitung
hier in der Wiener Zeitung
hier in den Vorarlberger Nachrichten
hier in den Salzburger Nachrichten

… und in anderen Medien. Wohlgemerkt, Medien die nicht nur durch Presseförderung finanziert werden sondern häufig lukrative Inserate aus den Ministerien und staatsnahen Betrieben erhalten.

Jetzt könnte man meinen, es würde sich dabei um eine Eigenleistung der APA handeln. Doch weit gefehlt, der selbe Text findet sich auch überall in Deutschland, teilweise auch nur der letzte, wichtige Satz:

in der Frankfurter Rundschau
im Handelsblatt
im Mindener Tageblatt
im Redaktionsnetzwerk Deutschland
in der Südwest-Presse
beim Privatsender RTL

Das sind natürlich nur ein paar ausgewählte Links, tatsächlich „berichteten“ weitaus mehr Medienhäuse wortgleich über die Ausschreitungen. Auch in der Schweiz ist die Formulierung in etlichen, auch angesehenen Medienhäusern in Verwendung.

Legendär wie „ein Mann“, „Männergruppen“ und „eine Armlänge Abstand“

Interessant wäre es, herauszufinden, welcher einzelne Lohnschreiber die Macht hat, die Medien im gesamten deutschsprachigen Raum mit seiner kreativen Interpretation der Wirklichkeit zu versorgen. Dabei gibt es jedes Jahr ähnlich kreative Formulierungen für die neue, brutale Wirklichkeit auf der Straße. Gegen Extremismus möge man Blockflöte spielen, meinte sinngemäß Frau Merkel. Gegen Übergriffe und Vergewaltigungen würde eine Armlänge Abstand helfen, so sinngemäß Frau Reker. Für Täter mit fremder Herkunft etablierte sich die Formulierung „ein Mann“. Seit der Häufung von Banden- und Migrantenkriminalität an Brennpunkten und in Problemvierteln, lesen wir keine Details mehr zu den Tätern, es waren „Männergruppen“ oder „junge Männer“. Jeder Mensch, auch Linke, weiß genau, was mit einer dieser Formulierungen gemeint ist. Der Wunsch der Linken, die Welt so bunt zu gestalten, wie sie es sich erträumen, auch mit erzwungenen Sprachregelungen, geht an der Lebensrealität vorbei. Und so wird in Hinkunft „Menschen aus der Event- und Partyszene“ – verkürzt „Partypeople“ – ein Synonym für gewaltbereite Männergruppen mit Migrationshintergrund werden, denen man besser aus dem Weg geht.

Niemand außer alternative Medien nennt Ross und Reiter

Obwohl das linksliberale Trugbild der bunten, multikulturellen Gesellschaft längst wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen ist, verweigern die Anhänger dieses Weltbilds die Realität anzuerkennen. Dass Ausschreitungen wie in Dijon, wie in Stuttgart aber auch in den USA die logische Folge von verfehlter Einwanderungspolitik und nichtexistenter Integrationspolitik sind, will man nicht zugeben. Deshalb schreibt man von Partygängern und nicht von „Allahu Akbar“ brüllenden Banden von Zuwanderern. Menschen, die laut derselben Medien in Todesangst hierher geflüchtet sind, um Schutz zu suchen? Oder doch Krawallbrüder, die sich auf Staatskosten ein schönes Leben ohne eigene Leistung gönnen wollen aber vor lauter Langeweile und fehlendem Lebenssinn zu Drogen und Gewalt greifen? Wer Hintergründe zu solchen Ereignissen erfahren will, muss heutzutage alternative Medien lesen. Mit ein Grund, weshalb der Mainstream und die linke Politik daran arbeitet, diese Medien zu kriminalisieren.

Medien mitschuld an Ausschreitungen

Hinzu kommt, dass die Medien Ausschreitungen dieser Art massiv gefördert haben, indem sie die mörderischen Aufstände in den USA durch verharmlosende Berichterstattung gut hießen. Sie haben die Polizei noch mehr zum Feindbild gemacht, es wurde salonfähig, Polizeibeamte als entmenschlichten Feind darzustellen. Pauschale Vorwürfe und Beschimpfungen von Polizisten als Rassisten waren an der Tagesordnung – und dies weltweit. Einzige Basis dafür war ein einzelner, isolierter Vorfall in den USA, bei dem ein Intensivkrimineller zu Tode kam. Wer täglich das Volk verhetzt darf sich nicht wundern, wenn es letztendlich zu Szenen wie in Stuttgart kommt. Szenen, die in Zukunft vermutlich unseren Alltag in den Städten prägen werden.