Nach einem Bericht von „Channel news asia“ sind neun Personen kurze Zeit nach einer Grippeimpfung verstorben, KBS World Radio erwähnt sogar sechzehn Tote. Die Öffentlichkeit ist schockiert, doch die Behörden weisen jeden Zusammenhang mit der Impfung zurück. 

Alleine am 21. Oktober verstarben fünf Personen, laut Medienberichten wird ein Zusammenhang mit dem aktuellen Grippe-Impfprogramm vermutet. Die Regierung plane zur Zeit allerdings nicht, die Impfungen zu stoppen. In der Bevölkerung steigt unterdessen die Sorge, dass die Todesfälle ein Vorbote für die geplante Covid-19 Massenimmunisierung wäre.

Viele Verstorbene hatten Vorerkrankungen

Der seitens der Gesundheitsbehörden für das Impfprogramm zuständige Kim Joong-gon erklärte gegenüber der Presse, dass es Untersuchungen zu den Vorfällen gegeben hätte. Diese haben aber keinen Zusammenhang mit den Impfungen gezeigt. Aktuell wird noch auf das Ergebnis näherer Untersuchungen gewartet. Fünf von sechs untersuchten Todesfällen hätten ergeben, dass die Verstorbenen ernste Vorerkrankungen hatten.

Kaum Berichte in Europa

Zu den Toten zählt sowohl ein 17-Jähriger als auch ein Mann über 70 Jahren. Der stellvertretende Gesundheitsminister Kim Gang-lip erklärte, dass er zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine abschließende Aussage zum Thema machen könne. Das Geschehen beherrscht seit Tagen die Titelseiten koreanischer Medien, während es in Europa medial eher totgeschwiegen wird. Einen relativ aktuellen Bericht zu den Geschehnissen gibt es hier bei KBS World Radio.

Offizielle Stellen dementieren Zusammenhänge

In diesem Bericht werden der offiziellen Version Fälle hinzugefügt, in denen bei einigen der Verstorbenen keinerlei Vorerkrankungen bekannt sind. Auch hier wird eine hohe Beamtin der Gesundheitsbehörden zitiert: Jeong Eun-kyeong, Leiterin der Behörde für Krankheitskontrolle und -prävention bestätigte ebenso, dass noch kein Zusammenhang zwischen den Todesfällen und den Impfungen festgestellt werden konnte.