Der Obmann der Südtiroler Freiheitlichen, Andreas Leiter Reber, kann über so viel Dreistigkeit nur den Kopf schütteln. Ein linkes Institut ließ sich zwei Jahre lang 30 Forscher finanzieren, um einen Jubelbericht zum Thema Migration zu verfassen. Dabei begehen Fremde in Südtirol 50 Prozent der Verbrechen, obwohl ihr Bevölkerungsanteil bei 10 Prozent liegt. Der unkontrollierte Zuzug müsse enden, linke Träumereien wären dabei wenig hilfreich.

Eurac Research ist ein privates Forschungsinstitut in Bozen. Laut einer Presseaussendung der Südtiroler Freiheitlichen wurde dort von 30 Forschern über den Zeitraum von 2 Jahren hinweg mit üppiger Förderung der öffentlichen Hand ein Jubelpapier zum Thema Migration verfasst. „Dieser ‚Report‘ strotzt nur so von multikulturellen und realitätsfernen Wunschvorstellungen, die Migration aus einem einseitigen positiven Blickwinkel beleuchten und Probleme mit Zuwanderung weitestgehend ausblenden“, so FPÖ-Obmann Reber.

Demographischer Wandel löst Gefühl des Heimatverlustes aus

Laut aktuellen Zahlen des Landesinstitutes für Statistik waren im Jahr 2017 über 50 Prozent der Tatverdächtigen in Südtirol ausländische Staatsbürger, und das obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung gerade mal bei knappen zehn Prozent liegt. Da wir es neben Arbeitsmigration vielfach mit Armutsmigration zu tun haben, sind unsere sozialen Sicherungssysteme schwer belastet. Der mit ungezügelter Migration einhergehende demographische Wandel löst in großen Teilen der Bevölkerung das Gefühl einer schleichenden Entheimatung aus“, führt Reber weiter aus.

Angehörige von Parallelgesellschaften haben keinen Respekt vor Gesetzen

„Die große Menge unkontrollierter Migranten – insbesondere jener aus muslimisch geprägten, kulturfernen Ländern – in Kombination mit dem mangelnden Druck zur Integration hat dazu geführt, dass sich auch bei uns Parallel – und Gegengesellschaften entwickeln konnten. Deren Angehörige sind vielfach weder mit den beiden Landessprachen noch mit den in unserem Kulturraum gelebten Werten und Traditionen vertraut. Allzu oft fehlt der Respekt vor herrschenden Regeln und Gesetzen.“

Erkentnisse von linkem Thinktank abgelehnt

„Südtirol braucht keine mit Steuergeld finanzierten linken Ratschläge, die de facto auf ein ‚Weiter so!‘ hinauslaufen und die Herangehensweise des Zusehens und einfachen Geschehenlassens von Migration fortführen“, kommentierte Reber den hundertseitigen Bericht von Eurac abschließend. Bei der Arbeit kommt erschwerend hinzu, dass die Autoren ihren Bericht nicht als Ansammlung von Daten verstanden wissen wollen. Sie wünschen sich, dass dieser als Leitlinie für Schulen und politische Entscheidungsträger dient. Im Endeffekt geht es also um den Versuch einer einseitigen politischen Beeinflussung – von links außen.