Südtirol: Braut sich neuer Asyl-Ansturm zusammen?
Der Park beim Hauptbahnhof Bozen.

Wirbel in Bozen: Weil die steigende Zuwanderung leistbares Wohnen in Südtirol immer schwieriger macht, forderte der Landtagsabgeordnete Hannes Zingerle (Freiheitliche) nun eine starke Reglementierung der Ein- und Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten. An oberster Stelle müsse der Bedarf der einheimischen Bevölkerung stehen. Dies sei auch im Sinne des Minderheitenschutzes.

Ein Bericht von Kornelia Kirchweger

Werbung

Sozial Schwache unter Druck

Laut dem freiheitlichen Politiker Zingerle können sich junge Erwachsene die Mieten – vor allem allem in den Städten – kaum mehr leisten. Dort sind aber die Jobs und dort leben auch die meisten Migranten.

So liegt etwa der Ausländeranteil laut offiziellen Zahlen in Bozen und Meran bei 14,3 Prozent beziehungsweise 15,9 Prozent, in Brixen, Bruneck, Leifers zwischen 9 -10 Prozent. Eine Studie des „Instituts für Immobilienökonomie“ belegt: Die Zuwanderung setzt insbesondere sozial Schwache auf dem Wohnungsmarkt unter Druck und führt u.a. zu „Bettgehertum“ und mafiösen Vermieterstrukturen. Der Wochenblick berichtete.

Mehr Zuwanderung in die Ballungszentren verschärft die Wohnsituation sozial Schwacher.

Links-Regierung setzte Anreize zur Asyl-Aufnahme

Nicht nur Angebot und Nachfrage regeln das Wohnungsangebot. Auch gezielte politische Beschlüsse, werden – nicht nur in Südtirol – für sozial schwache Einheimische zur Keule. So hat die damalige linke Regierung von Rom nach der Massenmigration von 2015, italienische Gemeinden mit einem finanziellen Anreizprogramm dazu gebracht, möglichst viele illegale Migranten zu beherbergen.

Südtirol war dabei Musterschüler. Mit dem Effekt, dass die Flüchtlingsunterkünfte dort aus allen Nähten platzen und diese Menschen dann weiter in die Städte ziehen.

Sozialwohnungen für illegale Migranten

Seit vergangenen September haben auch illegale Migranten in Südtirol Zugang zu den ohnehin knapp bemessenen Sozialwohnungen, berichtet unter anderem die Südtiroler „Tageszeitung“. Dies geschah auf Druck des linken Flügels der regierenden Südtiroler Volkspartei. Sie erhalten damit ein Dach über dem Kopf geschenkt – wovon einheimische, junge Südtiroler nur träumen können. Auf diese Weise will man unter anderem die überfüllten Flüchtlingsaufnahmezentren entlasten.